Feuerwehr Rembrücken: 38 Einsätze

Feuerwehr Rembrücken: Wenige Brände, aber viel Hilfe

Heusenstamm - Die Jahre, in denen die Einsatzbilanz einer Freiwilligen Feuerwehr noch dem Klischee von der vor allem zu Bränden ausrückenden Truppe gehorchte, sind schon lange vorbei. Rembrückens Lebensretter machen da keine Ausnahme.

Im vergangenen Jahr sausten die Ehrenamtlichen 38 Mal aus ihrer Wache. Fünfmal ging es um den Stadtteil selbst, 32 mal um Heusenstamm. Hinter 17 Alarmen davon verbarg sich tatsächlich ein Feuer. 13 mal hatten bisweilen sehr sensible Brandmeldeanlagen ausgelöst, weshalb darunter auch Fehlalarme verbucht werden mussten. Sieben mal ging es um Hilfeleistungen, etwa bei Unfällen und beim Türöffnen. Und in einem Fall griffen die Hochqualifizierten zum Schraubenzieher: Wie viele ihrer Kameraden aus dem Kreis packten sie in der Neu-Isenburger Dependance des hessischen Erstaufnahmelagers für Flüchtlinge an, bauten Feldbetten in Rekordzeit auf. Durchaus ein Einsatz „mit Eile“.

Alles in allem aber war es ein ruhiges Jahr, wie Wehrführer Hubert Rücker und seine Stellvertreter Thomas Kremin und Herbert Schmidt-Dengler bei der Jahreshauptversammlung zusammenfassten. Ausnahmen bestätigten auch hier die Regel: Bei den Flammen handelte es sich etwa um einen Dachstuhlbrand nach einem Blitzeinschlag in der Ostendstraße, ein Feuer in der Braas-Gießerei und Waldbrände im Sommerfeld, in der Stettiner Straße und an der Schlossallee. Gefragt war das Wissen der Feuerwehr auch nach der Zerstörung der Brandmeldeanlage bei einem Einbruch im Bad Heusenstamm.

Die Einsatzabteilung zählte zum Jahreswechsel 52 Mitglieder, davon 16 Frauen. Die Retter beschäftigten sich an 30 Freitagen unter anderem mit den Feinheiten von Dienstvorschriften, Gefahrgut, Atemschutz und Erster Hilfe. Und schon zum fünften Mal fand sich ein Team der Einsatzabteilung, das am CP Morgan-Lauf in Frankfurt teilnahm. Auch dafür dankte Vorsitzender Hubert Rücker, der bei seiner Würdigung die Helfer im Hintergrund, ohne die eine solche Arbeit kaum möglich wäre, nicht vergaß.

Die wichtigsten Notruf-Nummern

An Möglichkeiten für weiteres Engagement wird es auch dieses Jahr nicht mangeln. Schon fürs Feuerwehrfest rund um das Rembrücker Feuerwehrhaus am 16. und 17. Juli wird jede Hand gebraucht. Rücker hofft auf große Unterstützung auch aus dem Verein.

mcr

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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