Freund der selbständigen Städte

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Mehr als 170 Menschen kamen gestern früh zum Neujahrsempfang der Heusenstammer CDU in den Saal für Vereine.

Heusenstamm ‐ Ein erfolgreiches Jahr 2009 ist für die Heusenstammer CDU zu Ende gegangen, ein spannendes und zum Teil mit Herausforderungen beladenes Jahr 2010 steht bevor. So lautete das Fazit von Heinz Dassinger beim Neujahrsempfang der Union. Von Simon Broll

Der Vorsitzende der örtlichen Christdemokraten zeigte sich sichtlich zufrieden mit den letztjährigen Leistungen seiner Partei.

Trotz einbrechender Steuereinnahmen und gestiegenen Ausgaben haben wir unsere Zusagen an die Bürger einhalten können“, sagte der CDU-Chef. So sei neben kinder- und seniorenpolitischen Themen die Stadtentwicklung mit der Fertigstellung des Hauses der Musik sowie des Hauses der Stadtgeschichte vorangetrieben worden. Auch die Vereine hätten zahlreiche Förderungen erhalten und könnten sich auch in Zukunft auf die Unterstützung der Stadt verlassen.

Das Ensemble „Bella Corda“ unterhielt die Freunde der Union.

Dies waren positive Signale für die zahlreichen Vereinsvertreter, die zum Neujahrsempfang gekommen waren. Mehr als 170 Besucher verfolgten die Feierlichkeiten im Saal für Vereine. Im Mittelpunkt des Empfangs stand die Rede von Heiko Kasseckert. Der neue Direktor des Planungsverbandes Frankfurt Rhein-Main lobte die Kommunalpolitik der Schlossstadt als Vorbild für die Region und versprach, auch in Zukunft die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, „damit das Rhein-Main-Gebiet ein attraktiver Standort bleibt.“

Gleichzeitig sah Kasseckert die Kommunen in der Pflicht, ihre Potenziale auszuschöpfen. „Ich bin ein Freund der selbständigen Städte, da man auf dieser Ebene Ideen besonders bürgernah umsetzen kann.“ Eben diese Belange auch in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise durchzusetzen, das ist nach Einschätzung des CDU-Politikers die zentrale Aufgabe für Heusenstamm im Jahr 2010.

Bürgermeister Peter Jakoby zeigte sich zuversichtlich, „geeignete Lösungen“ für seine Heimatstadt zu finden. Zwar hätte es im Bereich der Einkommens- und Gewerbesteuer Einbrüche gegeben. Dennoch glaube er daran, dass die CDU in Zusammenarbeit mit den Bürgern die Probleme lösen könne. „Wir müssen die Menschen und vor allem die Jugend in unserer Stadt zur Mitarbeit begeistern", so der Rathauschef. Mit Mut und Optimismus könne man die depressive Stimmung bekämpfen und sich den Herausforderungen stellen.

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