neue Verkehrsregelung

Gewöhnung an das Verbot an den Reichweinschulen

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Im Vorbeifahren schon fast zu spät zu sehen, mittlerweile aber bekannt: Einfahrtverbot an der Leibnizstraße.

Heusenstamm - Die neue Verkehrsregelung an den Reichweinschulen in der Leibnizstraße ist offenbar zunehmend akzeptiert.

Am Schulzentrum war es zum Unterrichtsbeginn und -ende immer wieder zu brenzligen Situationen gekommen Teils hatten Eltern mit ihren Autos im Halteverbot gestoppt, um ihre Sprösslinge aus- oder einsteigen zu lassen. Manche hatten zum Überholen der dort ebenfalls haltenden Busse die Verkehrsinseln auf der Gegenfahrbahn umgangen. Seither gilt ein Einfahrverbot von der Berliner Straße in die Leibnizstraße, jeweils von 7.30 bis 8 Uhr und von 12.45 bis 13.15 Uhr.

Nach einer Phase der Belehrungen hat die Ordnungspolizei nun die ersten Strafzettel fürs Abbiegen zur falschen Zeit verteilt. Halten können Kfz-Lenker nun an der Berliner Straße auf Höhe des Verwaltungstrakts des Gymnasiums. „Ein paar Meter zu Fuß gehen tut den Schülern gut“, sagt Doris Huber, Konrektorin der Adolf-Reichwein-Schule. „Es ist schon deutlich ruhiger geworden“, zeigt sie sich zufrieden. Jetzt hoffe sie, dass künftig wieder eine hellere Beleuchtung den Haupteingang ihrer Schule sicherer macht. Die Energiespar-Leuchtkörper seien schlicht zu schwach.

Zu einem ähnlichen Urteil über die Verkehrsmaßnahme kommt Siegfried Ritter, Leiter des Adolf-Reichwein-Gymnasiums. „Nach unserer ersten Einschätzung hat sich die Situation entschärft.“ Zwar habe es Startschwierigkeiten gegeben; nun sei aber steigende Akzeptanz zu verzeichnen. Jedoch hält er es weiterhin für notwendig, zu kontrollieren, ob sich die Autofahrer an das zeitweilige Einfahrtverbot halten.

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M./ses

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