Bürgermeisterwahl

Giebl und Öztas in Stichwahl am 11. Oktober

+
Gespannte Blicke und ein Lächeln: SPD-Kandidat Halil Öztas (links) trifft in der Stichwahl auf CDU-Kandidat Uwe Giebl (Zweiter von rechts).

Heusenstamm - Mit 38,1 Prozent der Wählerstimmen hat der CDU-Kandidat Uwe Giebl (55) die erste Hürde im Rennen um das Bürgermeister-Amt genommen. Von Claudia Bechthold 

Gegen den SPD-Kandidaten Halil Öztas (38), der 29,5 Prozent der Stimmen gewann, wird er in zwei Wochen in der Stichwahl antreten müssen. Der parteilose Thomas Hartmann erreichte nur 18,8 Prozent der Wähler. Auf den ebenfalls parteilosen Hans-Peter Löw entfielen 13,6 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,8 Prozent.  Um 19.57 Uhr konnte Wahlleiter Erster Stadtrat Uwe Michael Hajdu das vorläufige amtliche Endergebnis der Bürgermeisterwahl verkünden. Dass es zu einer Stichwahl kommen würde hat dabei niemanden überrascht.

43 Prozent, 35 Prozent, 37 Prozent: Mit jedem Wahlbezirk, der ausgezählt war, änderte sich das Ergebnis für Uwe Griebl. Auch Halil Öztas dürfte eine Art Achterbahn erlebt haben. Lediglich für beide parteiunabhängigen Kandidaten war relativ früh klar, dass sie keine große Chance haben würden, in eine Stichwahl zu kommen. Während Hans-Peter Löw das Endergebnis abwartete, wurde Thomas Hartmann nach 19 Uhr nicht mehr im Schlossrathaus gesehen. Zufrieden äußerte sich Uwe Giebl mit dem Ergebnis, er räumte allerdings ein, auf mehr als 40 Prozent gehofft zu haben. Für die Stichwahl sei er optimistisch, sagte der CDU-Bewerber weiter. Er wolle nun versuchen, die Wähler beider unabhängigen Kandidaten für sich zu gewinnen: „Die Grundstimmung im bürgerlichen Lager ist gut, aber es bleibt spannend.“

Bilder: Bürgermeisterforum in TSV-Halle

Große Freude bei der Heusenstammer SPD: Halil Öztas zeigte sich hocherfreut über sein Ergebnis. Allerdings habe er nach der Stimmung in der Bevölkerung mit einem solchen Ergebnis gerechnet. Er äußerte sich zuversichtlich, die Stichwahl gewinnen zu können. Auch er will sich um die Wähler von Hartmann und Löw bemühen. Enttäuscht war er jedoch von der Wahlbeteiligung. Auf ein Ergebnis von mehr als 20 Prozent hatte der parteilose Hans-Peter Löw gehofft. Daher war er nicht ganz zufrieden. Vor allem habe er mit Inhalten punkten können, sagte Löw, da er keinen Straßenwahlkampf gemacht habe. „Wir haben eine gute Vorarbeit für die Kommunalwahl am 6. März geleistet, da wir alle relevanten Themen angesprochen haben.“

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare