Nach Bürgerbeteiligung

„Containerplatz“ in Heusenstamm wird größer und grüner - Bauarbeiten beginnen nächste Woche

Viel Grün und eine Sitzbank sollen den kleinen Platz am Krummen Graben künftig bestimmen.
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Viel Grün und eine Sitzbank sollen den kleinen Platz am Krummen Graben künftig bestimmen.

Umgestaltet werden soll jetzt der Containerplatz an der Straßenecke Am Krummen Graben und Hans-Hemberger-Straße im Sommerfeld. Die Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag, 26. Oktober, und werden, wie die Stadt mitteilt, etwa vier Wochen dauern.

Heusenstamm – Insgesamt will man nach Angaben der Verwaltung rund 130 Quadratmeter Fläche entsiegeln und gestalterisch aufwerten. So soll die bereits vorhandene kleine Gehölzfläche durch das Entfernen der Pflasterflächen vergrößert und zu einem grünen Platz mit Sitzbank, Strauchgruppen, Rasen und Einzelbäumen entwickelt werden. Zusätzlich entstehe am Rand der Fläche eine den Stadtraum prägende Bepflanzung mit drei Bäumen. Und der Verlauf des Gehwegs am Fahrbahnrand soll in den Platz verlegt werden.

Die Entsorgung von Altglas werde weiterhin an diesem Standort möglich sein, versichert die Verwaltung. Die drei Glascontainer am Rand erhalten eine kleine Sichtschutzwand und werden rundherum mit Sträuchern begrünt. Die Altkleidercontainer, die lange Zeit dort standen, sind bereits abgebaut und werden nicht mehr aufgestellt.

Umgestaltung kostet 30 000 Euro

Die Maßnahme kostet insgesamt rund 30 000 Euro, hieß es gestern auf Anfrage aus dem Rathaus. Sie ist eine von kleineren und größeren Planungen zur Umgestaltung, die aus einem gemeinsamen Rundgang mit Bürgern zur Aufwertung des Stadtteils Sommerfeld im Jahr 2018 sowie einem Infoabend mit ersten Vorschlägen im Sommer 2019 resultiert. Damals hatten Anwohner Anregungen zur Entwicklung verschiedener Flächen gegeben und es wurden Ideen für qualitative Verbesserungen gesammelt und diskutiert. Allerdings stießen die Vorschläge nicht bei allen Bürgern auf ungeteilte Zustimmung. So wurde befürchtet, der Sitzplatz könnte zu nächtlichen Treffen verleiten. Und auch mangelnde Pflege von Grünflächen im Stadtteil wurde kritisiert.

Während der Bauzeit können Fußgänger den gegenüberliegenden Gehweg nutzen. Es werden zwei Überwege markiert. Die Glascontainer stehen derweil am Eingang zum S-Bahn-Tunnel. (clb)

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