„An viele Orte verteilen“

CDU Heusenstamm schlägt einen dezentralen Nikolausmarkt vor

Die CDU schlägt dezentrale Veranstaltungen als Alternative zum Heusenstammer Nikolausmarkt zwischen dem Kirchplatz und dem Bannturm vor.
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Die CDU schlägt dezentrale Veranstaltungen als Alternative zum Heusenstammer Nikolausmarkt zwischen dem Kirchplatz und dem Bannturm vor.

Der Nikolausmarkt in Heusenstamm ist aufgrund der Corona-Pandemie in Gefahr. Wie man ihn trotzdem stattfinden lassen will, hat sich der Ortsverband der CDU überlegt.

Heusenstamm – Wie man den Nikolausmarkt trotz Corona stattfinden lassen kann, darüber hat sich die CDU Gedanken gemacht. „Der St. Nikolausmarkt gehört zu Heusenstamm, damit er Corona nicht einfach so zum Opfer fällt, braucht es ein anderes, kreatives Konzept“, schreibt Paul Sassen, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtparlament, in einer Mitteilung.

Die traditionsreiche Marke „St. Nikolausmarkt“ werde sicher von der Pandemie beeinträchtigt und in der bisherigen Form nicht umsetzbar sein. Für die CDU Heusenstamm stehe jedoch fest: Dieser Krise darf nicht sämtliches öffentliches Leben zum Opfer fallen. „Wir haben einige Ideen zusammengetragen, wie man den Heusenstammern in der Adventszeit ein Stück Nikolausmarkt ermöglichen könnte – ohne dabei zu hohe Risiken einzugehen, weder gesundheitlich noch organisatorisch“, erläutert Paul Sassen.

Dezentraler Ansatz an verschiedenen Plätzen im Stadtgebiet

Kern der Überlegungen sei ein dezentraler Ansatz an verschiedenen Plätzen im Stadtgebiet. Dort könnten jeweils thematische Schwerpunkte gesetzt werden: etwa Literatur, Kunsthandwerk, Musik und Kulinarik. Die Orte müssten eingegrenzt sein und Zugänge kontrolliert werden können, was zum Beispiel im Schlossgarten, am Haus der Stadtgeschichte, an der Alten Linde, auf einem Stück der Schlossallee, am Feuerwehrhaus oder im TSV-Biergarten möglich wäre. Wichtig sei, sich schon jetzt auf eine möglicherweise schlechtere Pandemie-Situation Anfang Dezember einzustellen.

„Adventsspaziergang“ von Platz zu Platz möglicher Ersatz

Für viele Vereine lebt der Nikolausmarkt vom Verkauf von Speis und Trank, was unter Corona-Gesichtspunkten jedoch eher schwierig werde, vor allem im Hinblick auf alkoholische Getränke. Umso wichtiger werde es sein, die traditionellen Standbetreiber zeitnah in mögliche Alternativkonzepte einzubinden. Auch der noch junge Adventsmarkt in Rembrücken könnte in solch ein kleinteiliges Gesamtpaket gepackt werden.

Steffen Ball, stellvertretender CDU-Vorsitzender, möchte den Ansatz so verstanden wissen: „Wir geben nicht klein bei, sondern nutzen diejenigen Chancen, die uns bleiben.“ Ein „Adventsspaziergang“ von Platz zu Platz, mit kleinem Programm, könne in diesen Zeiten ein schöner Ersatz sein. (clb)

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