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Es gibt wieder Budenzauber: Nikolausmarkt soll in diesem Jahr stattfinden

Auf den zum Teil engen Wegen zwischen den Buden soll beim Nikolausmarkt Maskenpflicht gelten. Das Foto von Burghard Wittekopf stammt aus dem Jahr 2019.
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Auf den zum Teil engen Wegen zwischen den Buden soll beim Nikolausmarkt Maskenpflicht gelten. Das Foto von Burghard Wittekopf stammt aus dem Jahr 2019.

Der Nikolausmarkt wird am zweiten Adventswochenende am 4. und 5. Dezember stattfinden. Das bestätigte gestern Bürgermeister Halil Öztas auf Anfrage. Der Magistrat habe in dieser Woche einen entsprechenden Beschluss gefasst. Ebenso sei geplant, den Rembrücker Adventsmarkt am ersten Adventswochenende am 27. und 28. November zu veranstalten.

Heusenstamm – Damit hat die Ungewissheit vor allem für die Vereine, die entsprechend planen müssen, ein Ende. Die Beschicker des Nikolausmarkts würden nun angeschrieben, teilte Öztas mit.

Stattfinden soll das vorweihnachtliche Fest „ohne Abweichung zum bisherigen Verlauf“, betonte der Rathauschef. Allerdings werde es kleine Einschränkungen geben. So will man wie bisher Kirchplatz, Schlossstraße, Schlossgarten und den Innenhof nutzen. Um aber die Situation ein wenig zu entzerren, sollen eventuell der Garten des Hauses der Stadtgeschichte sowie die Schlossallee zusätzlich genutzt werden. Der zuständige Fachdienst werde nun mit allen Beteiligten besprechen, wie man das regeln könnte.

Maßgeblich für die Entscheidung, beide Märkte stattfinden zu lassen, ist laut Öztas die Tatsache, dass es derzeit für Veranstaltungen im Freien keine Einschränkungen gibt. Freilich könne sich das wieder ändern: „Wir müssen abwarten, was das Land bis Ende November in diesem Zusammenhang verordnet.“ Er sei aber zuversichtlich, da inzwischen sehr viele Menschen geimpft seien, so dass man eine solche Großveranstaltung auch verantworten könne.

Eine weitere Einschränkung für den Nikolausmarkt werde sein, dass in geschlossenen Räumen keine Veranstaltungen stattfinden dürfen. Auf die kleinen Konzerte etwa im Hinteren Schlösschen oder in der Musikschule müssen die Besucher also verzichten. Und auch in der Kirche St. Cäcilia dürfen musikalische Darbietungen nur im Rahmen eines Gottesdienstes gegeben werden, für den dann die entsprechenden Regeln gelten.

Auch über das übliche, zum Teil sehr große Gedränge etwa auf der Schlossstraße habe man nachgedacht. Öztas: „Deshalb wird eine Maskenpflicht bestehen, auch wenn wir den Menschen nicht verbieten wollen, unterwegs etwas zu essen.“

Wie viele Stände es am Ende geben wird, könne man jetzt noch nicht sagen. Aus den Partnerstädten etwa seien seines Wissens zum Teil schon Absagen gekommen.

Ein wenig weniger kritisch sei der Adventsmarkt in Rembrücken, der ja mittlerweile auf dem Platz vor der Alten Schule ausgerichtet wird. Das sei überschaubarer.

Zum Thema Mehrweggeschirr versicherte der Bürgermeister, man werde einen Dienstleister beauftragen, der allen Beschickern Geschirr zur Verfügung stellen werde. Außerdem werde man Spülmobile aufstellen. „Vereine, die noch Restbestände an Wegwerfgeschirr haben, dürfen dieses aber nutzen, um es nicht ungenutzt entsorgen zu müssen.“

Wie Heusenstamms Vereine nun mit dem Nikolausmarkt umgehen, soll Mitte Oktober besprochen werden. Wie Matthias Kilian, Vorsitzender des Karneval Klubs Disharmonie, gestern auf Anfrage mitteilte, sind Vertreter aller Vereine, die bei diesem Fest mitmachen wollen, eingeladen zu einem Treffen am Dienstag, 19. Oktober, um 19.30 Uhr im Vereinsheim der TSV-Fußballer in der Martinseestraße 6. Dabei soll über das Konzept für den Markt gesprochen werden, über die Geschirrfrage und wie man sich gegenseitig helfen kann. (Von Claudia Bechthold)

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