Endlich wieder vereint

Gewerbeverein und Werbegemeinschaft schließen sich zusammen

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Der neue Gewerbeverein Vorstand mit Jochen Friedrich, Brigitte Höhmann, Othmar Paul, Marcus Leonhard und Janine Keller sowie Beisitzern und Kassenprüfern.

Heusenstamm - Es ist vollbracht: Werbegemeinschaft Frankfurter Straße und Gewerbeverein sind nun eine Gemeinschaft. Nach der gelungenen „Wiedervereinigung“ haben sie jetzt einen neuen Vorstand gewählt. Gesucht wird nun allerdings noch ein Name.

Mehr als ein Jahr haben sie daran gearbeitet, die Vorstände von Gewerbeverein und Werbegemeinschaft Frankfurter Straße (WGF). Nun haben sie die Fusion vollendet. Es war wohl Altbürgermeister Peter Jakoby, der im Dezember 2014 den Anstoß dazu gegeben hatte. Den Gewerbeverein gibt es schon länger, die Werbegemeinschaft hatte sich gegründet, als der S-Bahn-Bau begann und die Geschäftsleute befürchten mussten, von den Kunden abgeschnitten zu sein. „Sie haben sich selbst geholfen und die Bauzeit überlebt“, würdigte Jochen Friedrich als Gewerbevereins-Vorsitzender die WGF. Bei dieser Gelegenheit dankte er Gaby Kirchner, der langjährigen WGF-Vorsitzenden, für ihren Arbeit.

Eine echte Fusion allerdings hat es nicht geben können. Denn für das Zusammenlegen beider Vereinsvermögen wären Steuern fällig geworden. Also hat man einen anderen Weg gewählt. Die WGF hat sich aufgelöst, die Mitglieder sind in den Gewerbeverein eingetreten, soweit sie das gewünscht haben. Im Gegenzug hat der Gewerbeverein eine neue Satzung erhalten, die aus beiden Satzungen entstanden ist. Diese Arbeit hat Brigitte Höhmann geleistet. Die 40 anwesenden Mitglieder des nun größeren Gewerbevereins haben diese einstimmig, bei einer Enthaltung, akzeptiert.

Im neuen Vorstand sind Mitglieder beider Vereine vertreten. Jochen Friedrich ist alter und neuer Vorsitzender. Seine Stellvertreter sind Brigitte Höhmann und Othmar Paul. Die Öffentlichkeitsarbeit übernimmt Marcus Leonhard, für die Kasse ist Thomas Kurz zuständig. Und die interne Kommunikation (Schriftführung) übernimmt Janine Keller. Beisitzerinnen sind Angelin Stirnberg, Susanne Dölz und Sandra Mehling. Die Mitgliedsbeiträge sollen gestaffelt werden, je nach der Leistung, die man vom Verein erwartet.

Geplant wird auch schon eifrig. So soll die Extra-Karte wieder mehr ins Bewusstsein der Kunden und des Handels gerückt werden. Neben den üblichen Aktionen wie zu Fastnacht, Ostern und Weihnachten werde überlegt, einen Herbstmarkt einzuführen. „Das Frankfurter-Straßen-Fest können wir in diesem Jahr nicht mehr auf die Beine stellen“, meinte Friedrich, dazu reiche einfach die Zeit nicht mehr. Aber einen Herbstmarkt könne er sich vorstellen. Kritik äußerten in diesem Zusammenhang einige Händler, weil die Kerb im September ihnen Umsatz raube. Auch dazu soll nach Lösungen gesucht werden.

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Was noch nicht feststeht, ist der Name des „neuen“ Vereins. Es soll auf jeden Fall nicht beim einfachen „Gewerbeverein“ bleiben. Dazu will der neue Vorstand einen kleinen Kreativ-Wettbewerb für die Bürger ausrufen. Zu gegebener Zeit werde man die Heusenstammer um Vorschläge bitten, kündigte Jochen Friedrich an. Es gebe dann auch etwas zu gewinnen.  (clb)

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