Millionenschaden

Heusenstammer Goldhändler soll tonnenweise Gold unterschlagen haben

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In Heusenstamm wurden Unterlagen und Gold sichergestellt. (Symbolbild)

Bei der PIM Gold GmbH in Heusenstamm haben Ermittler Unterlagen und Gold sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft spricht von gewerbsmäßigem Betrug.

Heusenstamm – Die PIM Gold GmbH, die ihren Hauptsitz in Heusenstamm hat, ist in den Fokus der Ermittlungsbehörden geraten. Wie Robert Hartmann, Sprecher der Staatsanwaltschaft Darmstadt, am Donnerstag gegenüber der FR bestätigte, wurden am Mittwoch die Räume des Goldhändlers an der Industriestraße durchsucht.

Im Fokus der Ermittlungen steht ein 48-Jähriger, der nach Informationen des „Handelsblatts“ der geschäftsführende Gesellschafter der Firma sein soll. Das Amtsgericht Darmstadt sieht laut Hartmann Fluchtgefahr, deshalb wurde am Mittwoch ein Untersuchungshaftbefehl gegen den Heusenstammer verkündet. Polizeibeamte nahmen den 48-Jährigen fest. 

Heusenstamm: Durchsuchungen bei Goldhändler 

Der Vorwurf: gewerbsmäßiger Betrug. In den Firmenräumen wurde neben Unterlagen auch Gold sichergestellt. „Vermögenssicherung, damit die Ansprüche möglicher Gläubiger befriedigt werden können“, so Hartmann. Wie viel Gold dabei abtransportiert wurde, konnte Hartmann aber nicht sagen. „Teilweise wird sogar jetzt noch was verladen“, erklärte er am Donnerstag.

Ein Hinweisgeber habe die Behörden auf die Spur des möglichen Goldbetrugs gebracht, so der Sprecher. Dem „Handelsblatt“ zufolge ist das ein Ex-Mitarbeiter, der schon 2017 behauptete, mehr als 1,5 Tonnen Anlegergold im Wert von rund 60 Millionen Euro seien verschwunden. Das Unternehmen habe stets von einer Schmutzkampagne gesprochen.

Annette Schlegl

Die Menschen in Langen müssen sich umstellen: Das Ebbelwoifest findet ab 2020 zu einem anderen Termin statt. Das Forstamt in Langen hat eine Bilanz zu dem schweren Unwetter gezogen. Eine große Waldfläche wurde zerstört. 

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