Kriminalpolizei ermittelt

Stromausfall und Brand nach tödlichem Unfall in Heusenstamm

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Bild von der Unfallstelle in Heusenstamm.

Zu einem tödlichen Unfall mit weitreichenden Folgen kam es am Sonntagnachmittag auf einem außenliegenden Weg in Heusenstamm-Rembrücken. 

Update, 5. August, 11.28 Uhr: Neue Details zum Unfall in Heusenstamm: Die beschädigte Stromleitung nach dem tödlichen Unfall hatte das umgebende Feld auf 600 Quadratmetern in Brand gesetzt. Die letzten Flammen wurden von der Feuerwehr etwa eine Stunde nach dem Unfall gelöscht.

Wie berichtet, musste für einen nahegelegenen Hühnerhof eine Strom-Notversorgung aufgebaut werden. Die Ställe der etwa 40.000 Tiere brauchten den Strom für Lüftung und die automatische Futter- und Wasserversorgung. Wie die Betreiber uns versicherten, geht es den Hühnern gut, die Tiere haben keinen Schaden erlitten. 

Heusenstamm: Kriminalpolizei ermittelt, Hubschrauber macht Luftaufnahmen

Zur Untersuchung der Unfallursache wurde die Kriminalpolizei und Spurensicherung an die Unfallstelle gerufen. Ein Polizeihubschrauber machte zudem Luftbildaufnahmen an der Unfallstelle.

Erstmeldung vom 4. August: Heusenstamm – Ein 66 Jahre alter Mann aus Obertshausen war gegen 17 Uhr mit seinem Auto aus noch unklarer Ursache gegen einen Strommast gefahren. Durch den Aufprall stürzte der Mast um, die Kabel setzten zwei Felder in Brand. 

Die Rettungskräfte konnten dem verunfallten Mann nicht mehr helfen.

Teile von Rembrücken, Heusenstamm und Obertshausen ohne Strom

In der Folge fiel in Teilen Rembrückens, Heusenstamms und Obertshausens der Strom aus. Feuerwehrleute, nach Polizeiangaben von einem Zeugen alarmiert, versuchten zunächst den Autofahrer zu reanimieren, allerdings ohne Erfolg. 

Mehr als 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und EVO waren vor Ort. Darunter auch die Feuerwehr Mühlheim mit einem leistungsstarken Notstromaggregat, weil die nahegelegene Hühnerfarm mit Elektrizität versorgt werden musste.

clb/dr

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