Im August beginnen die Arbeiten

Umbau der Hohebergstraße

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Ein Blick aus der Vogelperspektive auf die Hohebergstraße, einen Teil des neuen Baugebiets und die Otto-Hahn-Schule.

Heusenstamm - Schöner und vor allem sicherer soll die Hohebergstraße zwischen Ringstraße und L 3001 nach Dietzenbach werden. Seit rund drei Jahren wird darüber diskutiert, wie die Durchgangsstraße künftig aussehen soll.

Jetzt sei es soweit, verkündet die Stadt, die Umbauarbeiten könnten endlich beginnen.

Gebaut wird an der Hohebergstraße schon lange. Rund um die naturgeschützte „Düne am Galgen“ ist ein neues Wohngebiet entstanden, das ganz allmählich seiner Vollendung entgegen geht. Nun soll nicht nur an, sondern auch auf der Hohebergstraße gebaut werden. Denn nicht nur der Fahrbahnbelag muss erneuert werden, auch die Gestaltung dieser Durchgangsstraße will man verändern.

Die Hohebergstraße gilt als eine der meist frequentierten Ein- und Ausfallstraßen im Stadtgebiet. Durch das neue Wohngebiet „Südlich der Hohebergstraße“ hat sich das Gesicht dieses Gebietes sichtbar verändert. Zudem wird die Strecke zwischen Ringstraße und der Landesstraße 3001 nach Dietzenbach auch von sehr viel mehr Anliegern genutzt als früher. Deshalb soll nun zunächst der Abschnitt zwischen der Philipp-Reis-Straße und „An der Düne“ sicherer gemacht werden.

Um den Radfahrern sichere Wege zu ermöglichen, die Geschwindigkeit der Autofahrer zu reduzieren und eine allgemeine Beruhigung der Verkehrsverhältnisse herbeizuführen, hatte die Stadtverordnetenversammlung bereits im Sommer 2015 eine umfangreiche Umgestaltung beschlossen.

Schwierigkeiten bereitete der Stadt, die konkreten Arbeiten zu vergeben. Zwei Ausschreibungsverfahren blieben unbeantwortet (wir berichteten). Nun habe man das Vorhaben in mehrere Lose aufgeteilt und die Arbeiten vergeben können, sagte gestern Bürgermeister Halil Öztas auf Anfrage. Nicht verwirklicht wird daher vorerst der Plan, in Höhe „An der Düne“ und Philipp-Reis-Straße je einen Kreisel einzubauen. Ganz verzichten möchte Öztas darauf aber nicht: „Ich halte das für eine gute Lösung, deshalb sollte man das, je nach Haushaltslage, zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.“ Man habe aber jetzt starten müssen, da sonst Zuschüsse des Landes in Höhe von 85 000 Euro eventuell verloren gewesen wären.

Vermutlich Mitte August beginnen die Bauarbeiten auf der Hohebergstraße. Da der Verkehr einspurig an den gesperrten Stellen vorbeigeführt wird, ist mit Behinderungen zu rechnen.

Die Fahrbahn wird einen neuen Asphaltbelag erhallten. Für Radler wird auf beiden Seiten ein Schutzstreifen eingerichtet. Außerdem entstehen an der Südseite Parkplätze. Um das Tempo der Autos zu bremsen, werden an vier Stellen in der Mitte der Fahrbahn begrünte Pflanzinseln sowie am Rand weitere Grünanlagen entstehen. Damit wird die Fahrbahn verengt. Auch die drei Bushaltestellen in diesem Straßenabschnitt werden neu geordnet und barrierefrei ausgebaut.

Die Bauarbeiten werden nicht vor Montag, 6. August, beginnen. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Gebaut wird abschnittsweise mit halbseitiger Sperrung der Fahrbahn. Der Verkehr kann in beide Richtungen fließen, wird aber in Höhe der Baustellen mit Ampeln geregelt. Es werde in einzelnen Phasen notwendig sein, Einmündungen von Seitenstraßen zu sperren. Näheres wird noch bekannt gegeben.

Die Maßnahmen haben nicht das Ziel, heißt es in der städtischen Mitteilung, die Hohebergstraße in eine verkehrsberuhigte Zone umzugestalten. Dies sei wegen der Verbindungsfunktion der Straße gar nicht möglich. Und Straßenbeiträge können auf die Arbeiten an Fahrbahn und Bushaltestellen nicht erhoben werden. (clb)

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