Verschwisterung mit Tonbridge & Malling in England

Freundschaft seit 30 Jahren

Heusenstamm - Jubiläum der Verschwisterung mit Tonbridge & Malling in England gefeiert. Alles begann mit dem Austausch mit Schülern des Reichwein-Gymnasiums.

Ihren Anfang nahm die Freundschaft, weil seit 1974 Schüler ausgetauscht wurden. Junge Leute von Adolf-Reichwein-Gymnasium reisten nach England, Schüler aus Tonbridge & Malling kamen nach Heusenstamm. Nach und nach müssen dann auch die offiziellen Vertreter der Stadt bemerkt haben, dass es die eine oder andere Gemeinsamkeit zwischen den beiden Kommunen gab. 1984 schließlich besiegelten Peter Adams und Adam Kessler sowie Janice Brown die Verschwisterung.

Das ist nun 30 Jahre her. Um an diesen Jahrestag zu erinnern, waren jetzt Stadtverordnetenvorsteherin Ingrid Hennighausen, Erster Stadtrat Uwe Michael Hajdu und Ulrich Höffken, Vorsitzender des Freundschaftskreises Tonbridge & Malling, in der Grafschaft Kent, südöstlich von London.

Wenn das kein Grund zum Feiern ist, habe sich die Verwaltung der Partnerstadt gesagt. Und so erwartete die Schlossstädter ein offizielles Bankett. Sahra Luck, in diesem Jahr Bürgermeisterin von Tonbridge, betonte die Bedeutung des Verschwisterungsgedankens und der sich daraus ergebenden Kontaktmöglichkeiten für Vereine und die gesamte Bevölkerung.

Wille zur Pflege der Verschwisterung

Hajdu zeichnete in seiner Rede den Ablauf der Aktivitäten von dem Beginn des Schülersaustauschs im Jahre 1974, also lange vor der Verschwisterung 1984 bis zum heutigen Tage nach. Der Stadtrat dankte vor allem Ehrenamtlichen für ihre Arbeit, ohne deren Engagement diese Partnerschaft nie zustande gekommen wären und heute nach wie vor bestehe. So seien auch viele Freundschaften entstanden. Auch einige Vereine pflegen Kontakte. Ein gutes Beispiel dafür sei der Besuch von 16 Mitgliedern des Stadtkapelle, die in zwei Konzerten mit den Freunden der „Sevenoaks and Tonbridge Concert Bank“ dem Fest einen wohlklingenden musikalischen Rahmen gaben.

Gegenseitig gaben die Redner ihren Willen zum Ausdruck, die bestehende Verschwisterung zusammen mit den Aktiven der Vereine weiterhin zu pflegen und möglichst zu intensivieren. Als Gastgeschenk übergab Hajdu ein Aquarell mit dem Heusenstammer Schloss als Motiv. Eine Tischuhr mit Widmung war das Präsent der Stadt Tonbridge.

Sowohl die Stadtverwaltung als auch der Friendshipcircle Heusenstamm hatten ein reichhaltiges Programm für die Schlossstädter ausgearbeitet. So besuchte man den Hadlow Tower, einen Uhrenladen mit vielen alten Uhren und ein Drachenbootrennen auf den Fluss Medway. Ein weiterer Besuch galten dem altehrwürdigen Castle von Tonbridge und dem idyllisch gelegenen Landsitz Ightham Mode mit seinen romantischen Gärten und Außenanlagen.

Ein gelungenes Wochenende lautete die einhellige Meinung der Heusenstammer Delegation. Und zum nächsten Ereignis, dem St.-Nikolaus-Markt am zweiten Adventswochenende, haben sich bereits mehrere Gäste aus England angesagt.

clb

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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