Heusenstamms Lebensqualität bereichern

Freie Wähler setzen Schwerpunkte bei Umwelt und Stadtentwicklung

Der Waldjugend mit Lara und Tom Flug und Waldwächter Florian Früchel (nicht auf dem
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Der Waldjugend mit Lara und Tom Flug und Waldwächter Florian Früchel (nicht auf dem

Lebensqualität, Umwelt– und Naturschutz sowie Stadtentwicklung nennen die Freien Wähler Heusenstamm (FWH) in ihrem Wahlprogramm als Schwerpunkte ihrer Politik in den nächsten fünf Jahren. Unter diesen Überschriften möchten sie verschiedene Themen angehen. Wichtig ist ihnen, dass keines dieser Kapitel allein gesehen werden dürfe, denn sie haben immer Einfluss aufeinander.

Heusenstamm – So wollen die FWH die hohe Lebensqualität Heusenstamms erhalten, bereichern und ausbauen. Vieles dazu habe man schon erreicht, auch durch Aktivitäten freier Träger und Vereine. Diesen gelte auch künftig die Unterstützung der FWH.

Beim weiteren Ausbau von Betreuungsangeboten setzen sie vor allem auf Plätze für Kinder unter drei Jahren, das Tagesmüttermodell sowie auf Horte und Schulkindbetreuungen sowie auf alters– und systemübergreifende Vernetzung und Zusammenarbeit dieser Betreuungsangebote. Die städtische Jugendarbeit wollen die FWH neu aufbauen und strukturieren, etwa durch dezentrale Jugendarbeit, Streetworking sowie Zusammenarbeit und Vernetzung mit Vereinen.

Beim Thema Familien und Senioren geht es den FWH um die Schaffung bezahlbaren Wohnraums mit Hilfe des sozialen Wohnungsbaus, etwa durch die Unterstützung privater Investoren. An der verlängerten Schlossstraße wollen sie ein „Familienbewegungsgebiet“ für Jung und Alt, mehr Spielmöglichkeiten für Schulkinder und Jugendliche einrichten. Eine Ehrenamtsbörse soll als Vermittler von Ideen und Projekten zwischen Bürgern, Initiativen, Vereinen, Kitas, Schulen und Firmen dienen.

Die Sicherheit der Menschen soll durch bewegungsabhängige Beleuchtung, bessere Sicherung der Kita- und Schulwege sowie die dringend erforderliche personelle Aufstockung der Ordnungspolizei erreicht werden.

Die Nahversorgung wollen die FHW durch den Erhalt der Landwirtschaft, einen Unverpacktladen, die Neuansiedlung eines Drogeriemarktes sowie eines Mikromarktes in Rembrücken verbessern.

Mit dem Klimaanpassungskonzept gebe es bereits erste Ideen. Dennoch sei da „noch Luft nach oben“, meinen die FWH. Sie engagieren sich für Erhalt und Ausweitung der Wasserschutzgebiete und des Waldes, das Ausweisen von Stadtgärten, mehr Entsiegelung, Dach- und Fassadenbegrünung sowie das Pflanzen standortgerechter Bäume und den Ausbau von Frischluftschneisen.

Die Konsolidierung des städtischen Haushalts sei notwendig, heißt es weiter. Zu erreichen sei das etwa durch nur zwingend notwendige Investitionen, interkommunale Zusammenarbeit und die Einrichtung einer professionellen Stabstelle für Wirtschaftskoordination, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing. Für den Bau eines Feuerwehrhauses wolle man das bestmögliche Ergebnis für die Feuerwehr sowie eine sinnvolle und finanziell machbare Entwicklung des Pfarrheimgeländes St. Cäcilia. Für Torbau, Schlossmühle, Bannturm und die alte Feuerwache müssten Nutzungskonzepte erstellt werden.

Ein Verkehrkonzept mit Mut zu vielleicht unpopulären Schritten wie etwa Durchfahrverboten für Lastwagen über 7,5 Tonnen von 22 bis 6 Uhr auf innerstädtischen Straßen gelte es zu erstellen. Fuß- und Radverkehr müssten gestärkt werden. In Rembrücken wollen sie unter anderem die Ortsdurchfahrt „unattraktiv“ machen.

„Als einzige nicht parteigebundene Bürgervertretung“ sei es das Ziel der Freien Wähler, sich mit einer starken Fraktion für das Wohl der Stadt zu engagieren.  (clb)

Weitere Infos:

fw-heusenstamm.de.

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