Bildung

Heusenstamm: Absolventen der Adolf-Reichwein-Schule mit fünf kleineren Feiern verabschiedet

Im Klassenverband erhielten die Absolventen der ARS jeweils ihre Abschlusszeugnisse von Schulleiterin Margit Breen und deren Stellvertreter Thorsten Krahn (links).  
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Im Klassenverband erhielten die Absolventen der ARS jeweils ihre Abschlusszeugnisse von Schulleiterin Margit Breen und deren Stellvertreter Thorsten Krahn (links).

Ungewöhnlich war sie in diesem Jahr, die Verabschiedung der Absolventen an der Adolf-Reichwein-Schule in Heusenstamm. Eines war aber wie immer: Es wurde emotional.

Heusenstamm – Keine Abschlussfahrt, keine große Feier, kein Unterricht mehr nach den letzten Prüfungsarbeiten, der Klassenverband ohnehin seit März aufgelöst – das waren die doch eher traurigen Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie für die Abschlussklassen in diesem Jahr an der Adolf-Reichwein-Schule (ARS). Aber ganz so wollte es die Leitung der Schule dann doch nicht stehen lassen und organisierte kurzerhand eine feierliche Zeugnisübergabe am Entlassungstag, genauer gesagt fünf feierliche Zeugnisübergaben, da ansonsten die Hygiene- und Abstandsregeln nicht hätten garantiert werden können. .

So wurden für diesen Tag nur 30 Stühle zur Verabschiedung unter den Platanen im denkmalgeschützten Innenhof der Adolf-Reichwein-Schule mit entsprechendem Abstand voneinander aufgestellt. Eltern und Freunde mussten Zaungäste bleiben. Für feierliche Stimmung sorgten eine festlich geschmückte, provisorische Bühne und die Livemusik der Schulband, die die Zeremonien begleitete.

Nacheinander wurden die Schülerinnen und Schüler der beiden Hauptschul- und der drei Realschulklassen beglückwünscht und verabschiedet mit einer Rede ihrer Schulleiterin Margit Breen und einer Ansprache der jeweiligen Klassenlehrkraft sowie einer persönlichen Übergabe der Zeugnisse und kleiner Abschiedsgeschenke als Erinnerung an die so abrupt beendete Zeit an der Reichwein-Schule.

Insgesamt haben 116 Schülerinnen und Schüler die ARS verlassen, von denen der größere Teil eine weiterführende Schule besuchen wird, um einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen. Das dürfte ihnen angesichts der „zum Teil hervorragenden Leistungen in diesem Abschlussjahrgang“ nicht schwerfallen, denn es gab diesmal gleich zwei Schulbeste, die jeweils die Durchschnittsnote 1,2 im Bildungsgang Realschule erreichten: Annika Fuchs und Andy Le Hoang.

Am Ende waren, berichtet die Schulleitung, alle Beteiligten froh, dass es zumindest die gemeinsame Zeugnisübergabe im Klassenverband gab, sich alle noch einmal sehen konnten, „wenngleich der Abschied dann doch recht emotional war und das eine oder andere Tränchen floss“, bevor sich die Wege der Absolventen trennten und damit ihre Schulzeit an der ARS Geschichte ist. (clb)

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