Abschluss des Jubiläums-Wochenendes

Erdbeeren zu Grüner Soße beim "Tag der offenen Höfe"

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Viele Menschen, aber kein zu dichtes Gedränge: Viele Menschen nutzten die Chance, offene Höfe entlang der Rembrücker Hauptstraße zu besuchen.

Heusenstamm - Mit dem „Tag der offenen Höfe“ fand das Festwochenende zum 750. Geburtstag Rembrückens, das unter dem Motto „Party, Sport und Bummeln“ stattfand, seinen Abschluss. Am Sonntag flanierten den ganzen Tag über viele Menschen auf der Hauptstraße des Stadtteils. Von Burghard Wittekopf 

Viele Anlieger hatten ihre Privathöfe geöffnet für diesen letzten Teil des Festwochenendes zum Jubiläum des Stadtteils. An insgesamt 23 Stationen konnten sich die zahlreichen Besucher unterhalten lassen, ihre Geschicklichkeit testen, Kunst bestaunen oder einfach nur mal hinsetzen und bei einem guten Wein und einem Flammkuchen die Seele baumeln lassen. Spiel, Spaß, Spannung und viel Kulinarisches wurde geboten. Großen Respekt zollte der Rembrücker Jörg Büdel: „Das ist einfach toll, dass die Leute ihre Höfe öffnen.“

Pflanzen und Kunsthandwerkliches gab es in einem der Höfe.

Er lobte die Organisation, die Auswahl der Stände und natürlich die Qualität der Waren. „Mich freut es auch, dass so viele von außerhalb zu uns gekommen sind.“ So wie Robert Winter aus Obertshausen. „Ich kann die Aussage nur bestätigen“, sagte er. „Alles passt hier.“ Aus Rodgau sind Albert Rücker und Robert Keller gekommen. Die beiden kennen sich in der Organisation von Veranstaltungen nach eigenen Angaben gut aus und finden die „offenen Höfe“ eine sehr gut gelungene Aktion.

Feines aus Erdbeeren konnte im „Maison Fraise“ verkostet werden. Zuckersüße, rote Erdbeeren, Erdbeerkuchen und -bowle fanden reißenden Absatz. „Oldtimer und Schlepper“ waren ausgestellt. Was man mit einem Trecker so machen kann, zeigten die Oldtimer-Freunde Heusenstamm Andreas Schreiner, Matthias Engel und Stefan Schädlich. Sie haben ihre Traktoren umgebaut und mit Band- und Kreissägen verbunden. Fleißig demonstrierten die drei Tüftler, wie man damit schnell den Holzvorrat auffüllen kann.

Kulinarisch wurde es bei „Rückers Hofladen“. Frische Grüne Soße mit Neuen Kartoffeln, Rembrücker Bratwurst und weitere Leckereien konnten probiert werden. Sehr überzeugt von der Grünen Soße zeigte sich Claudia Opdemon. „Die ist auf jeden Fall selbst gemacht“, betonte die Rembrückerin. Besonders gut fand sie, dass die Soße mit Joghurt und weniger Schmand zubereitet wurde. Mittelalterlich wurde es bei den „Dibbeguckern.“ Die Gruppe, die es immer wieder in das Hochmittelalter zieht, demonstrierte, wie Schwertkämpfer sich damals verteidigten, und servierte Speisen nach alten Rezepten.

750 Jahre Rembrücken: Bilder zum Tag der offenen Höfe

Aber auch die Jüngsten fanden an vielen Ständen Unterhaltung. Extra für Kinder fand eine „Mini-Olympiade“ statt. Sie mussten die Stationen „Kartoffellauf“, „Dosenwerfen“, „Schätzfrage Kartoffeln“, „Früchte ertasten“ und „Quiz“ absolvieren. Die Mutigen konnten sich beim „Bullen Reiten“ messen. Dass es nicht so einfach ist, wie es aussieht, musste Aaron feststellen. „Das macht einen riesen Spaß“, gestand er, auch wenn er kurz vor Ablauf der Zeit den Bullen unfreiwillig verlassen musste.

Hanna und Gillian verkauften am Stand Dinge, die die Schüler der Matthias-Claudius-Schule selbst hergestellt hatten. Produkte wie Marmeladen und Badesalze fanden reißenden Absatz und so war die Erdbeermarmelade schnell vergriffen. „Wie schade, dass ich zu spät komme“, fand eine Besucherin. Der Künstlerverein Heusenstamm stellte mehr als 30 Kunstwerke zum Thema Rembrücken im Pfarrheim Mariä Opferung aus; und Vorsitzender Wolfgang Franz beantwortete Fragen. Im Festzelt konnten Gäste eine Aufführung des Eva Zeidler Ensembles verfolgen und im Hof der Hauptstraße 24 lauschten Kinder der Theatervorführung „Die mutige Mäusedetektivin“.

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