Mit junger Leiterin weg von Dicke-Backen-Musik

Den Vorstand der Stadtkapelle bilden (von links) Beisitzerin Oli Ammon, der neue Kassierer Lothar Kämmerer, Jugendwart Jan Binow, Vorsitzende Hannelore Reissmann, Ralf Zenker, Zweiter Vorsitzender Norbert Emmerich, Dirigentin Kerstin Assmann-Schulz, Thomas Kämmerer und Schriftführerin Silke Specht. Es fehlt Beisitzerin Marion Bax.M./ Foto: Michael

Heusenstamm - Stadtkapelle bestätigt im 101. Jahr ihr Führungsgremium

(M.) Weitgehend bestätigen konnten die Mitglieder der Stadtkapelle Heusenstamm ihren Vorstand mit Hannelore Reissmann an der Spitze, der die Musikerinnen und Musiker sehr erfolgreich durchs Jubiläum 2008 geführt hat. Fürs 101. Jahr hat sich der Verein erneut viel vorgenommen, darunter eine intensivere Probenarbeit.

„Um den Ansprüchen zu genügen, die wir an uns selbst stellen“, erklärte Dirigentin Kerstin Assmann-Schulz, werde es künftig eine Satzprobe geben. Die musikalische Leiterin will fortan vor der eigentlichen Probe mit bestimmten Instrumentalsätzen üben. Sie dankte Aktiven und Helfern für das große Engagement bei den Unternehmungen zum 100-jährigen Bestehen. Besonders positiv vermerkte sie auch die Auslandsauftritte bei den Freunden in Tonbridge, die bewundert hatten, dass man auch in einer kleinen Besetzung „German Music“ spielen könne. Auch im französischen St. Savin habe man einen „großen Eindruck“ hinterlassen.

Kassiererin Bettina Tauber verwies auf die Ausgaben für die Festschrift und die Band Hot Stuff. Konkurrenzveranstaltungen und wenig Werbung hätten den Gastgebern Besucher geraubt. Insgesamt sei man „null auf null raus gekommen“. Dringend sucht man nun neue Lagerräume.

Der Jugendleiter Jan Binow stellte fest, dass die Stadtkapelle dank seiner Dirigentin eine Reihe neuer Auftritte erhalten hätte und „sehr viel jugendlicher“ geworden sei. „Wir sind auf einem guten Weg, um von der ,Dicke-Backen-Musik' weg zu kommen und ein modernes Orchester zu werden“, sagte Binow.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare