Beachtliche Kunstwerke

Kinder der Adolf-Reichwein-Schule in Heusenstamm befassen sich mit Malerin Frida Kahlo

Eines der Selbstporträts im Stil von Frida Kahlo.
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Eines der Selbstporträts im Stil von Frida Kahlo.

Mit einer bedeutenden „Influencerin“ des vergangenen Jahrhunderts haben sich die Kinder der Förderstufen-Klasse 6b an der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) im Kunstunterricht befasst.

Heusenstamm - Es ging um Frida Kahlo, die bis heute als eine der berühmtesten Malerinnen und charismatischsten Frauen in der Kunstwelt gilt. Sie ist aber nicht nur wegen ihrer Bilder bekannt. Neben ihren eindrucksvollen Gemälden machte sie der Umgang mit ihrem Schicksal legendär. So litt Kahlo an Kinderlähmung und war mit 18 Jahren Opfer eines Busunglücks geworden, dessen Folgen sie fortan immer wieder ans Bett fesselten. Diese tragischen Ereignisse beeinflussten ihr Werk.

Bianka Glaubrecht, Lehrerin an der ARS, brachte diese beeindruckende Frau ihren Schülerinnen und Schülern näher, die sich mehrere Wochen mit dem Leben der mexikanischen Künstlerin an verschiedenen Stationen im Kunstunterricht beschäftigten. Dabei entdeckten sie auch, dass Frida Kahlo deutsche Wurzeln hat.

In der praktischen Arbeit wurden die interessierten Kinder Schritt für Schritt an die wesentlichen Proportionen des menschlichen Gesichts herangeführt. Sie übten dabei das Zeichnen von Augen, Nase, Mund und Ohren. Die Selbstporträts, die dabei entstanden sind, geschmückt mit bunten und glitzernden Blüten gemäß Fridas Vorliebe, sind beachtlich. Genauso wie die plastisch gestalteten Masken, inspiriert vom „Dia de los muertos“ - dem Tag der Toten, mit dem die Mexikaner jährlich am 1. und 2. November die Verstorbenen mit einem Fest ehren.  clb

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