Frankfurter Straße

Kunden fehlen Parkplätze

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Die Eine-Stunde-Parkplätze an der Frankfurter Straße sind oft viel länger belegt, klagen Geschäftsleute.

Heusenstamm - Das Thema diskutieren die Mitglieder der Werbegemeinschaft Frankfurter Straße (WGF) nicht zum ersten Mal. Geändert hat sich indes allerdings nichts. Freie Parkplätze sind dort, wo man auf Kunden wartet, eine Seltenheit. Von Claudia Bechthold

Es ist aber nicht das einzige Problem, mit dem die WGF zu kämpfen hat, wie sich während der Jahreshauptversammlung einmal mehr zeigte.

Immer wieder höre sie von potentiellen Kunden, die nach vergeblicher Suche nach einem freien Parkplatz aufgegeben haben und weiter gefahren seien, berichtet die WGF-Vorsitzende Gaby Kirchner. Die Plätze am Friedhof und auf dem Gelände der ehemaligen Tankstelle an der Bleichstraße sind offenbar vor allem für Kunden jener Geschäfte zu weit, die sich in Höhe Herrnstraße oder Bahnübergang befinden. Und die Stellflächen entlang der Frankfurter selbst seien meist belegt - oft auch länger als zugelassen.

Personelle Engpässe

Doch auch personelle Engpässe machen der WGF zu schaffen. Es seien immer wieder dieselben Leute, die sich einfänden, wenn es gelte Arbeit zu erledigen, klagt Gaby Kirchner. Die Möglichkeit, beim nächsten Bahnhofsfest am 12. Mai dabei zu sein, habe man daher ausgeschlagen. „Wir hätten je sechs bis sieben Helfer für drei Schichten finden müssen“, sagt die Vorsitzende. Das wäre wohl kaum gelungen. „Außerdem haben die Vereine, die beim Fest dabei sein, die Chance, etwas Geld zu verdienen, sicher nötiger als die Werbegemeinschaft.“

Nicht nur helfende Hände sind schwer zu finden, auch Menschen, die bereit sind ein Ehrenamt zu übernehmen. Gaby Kirchner, Schriftführerin Annette Skatulla und Kassenführer Norbert Geier werden für die Vorstandswahlen definitiv nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Suche nach möglichen Nachfolgern gestalte sich allerdings nicht leicht, räumte Kirchner ein.

Mit den Aktivitäten der Werbegemeinschaft zeigte man sich grundsätzlich zufrieden. Das Straßenfest 2012 sei nicht ganz so gut angenommen worden, gibt Kirchner ihren ganz persönlichen Eindruck wieder. Für 2014 plane man schon das nächste Straßenfest. Und schließlich ist der Verein auf der Suche nach einem Lagerraum, der ebenerdig und nicht allzu teuer sein sollte. Doch das ist schon Zukunftsmusik für die Zeit nach Gaby Kirchner.

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