Lebenswichtig für die Zukunft

TSV Heusenstamm ehrt Jubilare

Mit einer Feier würdigte der Vorstand der TSV Heusenstamm die Jubilare des Vereins aus den Jahren 2020 und 2021. Zu den Gästen zählten auch Jörg Wagner für den Sportkreis Offenbach und Bürgermeister Halil Öztas.
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Mit einer Feier würdigte der Vorstand der TSV Heusenstamm die Jubilare des Vereins aus den Jahren 2020 und 2021. Zu den Gästen zählten auch Jörg Wagner für den Sportkreis Offenbach und Bürgermeister Halil Öztas.

Den Dank an mehr als hundert Jubilare konnte die Turn- und Sportvereinigung (TSV) Heusenstamm jetzt aussprechen, nachdem die große Ehrung im vergangenen Jahr hatte ausfallen müssen. 62 der zu ehrenden Mitglieder waren zu der Feier in die Halle des Vereins an der Jahnstraße gekommen. Darunter waren, wie Vorsitzender Carsten Müller betonte, auch einige Urgesteine der TSV.

Heusenstamm – Carsten Müller eröffnete die traditionelle Jubilarenehrung und begrüßte als Ehrengäste Bürgermeister Halil Öztas, Alt-Bürgermeister Josef Eckstein und für den Sportkreis Offenbach dessen designierten Vorsitzenden Jörg Wagner, der den erkrankten Peter Dinkel vertrat, sowie den TSV-Ehrenvorsitzenden Karl Rebell. Großen Applaus erhielt für ihren ersten öffentlichen Auftritt nach vielen Monaten die Modern-Dance-Gruppe der TSV Dance Academy mit Trainerin Alica. Seit wenigen Wochen treffen sich diese Aktiven wieder freitags von 17 bis 18 Uhr in der TSV-Halle.

In seinem Grußwort betonte Halil Ötzas, wie wichtig es sei, dass man jenen Menschen danke, die der TSV über Jahrzehnte die Treue gehalten haben, denn sie hätten das Leben des größten Vereins in der Schlossstadt mitgestaltet. Er verwies auf das anstehende Projekt „Neubau auf dem TSV-Gelände an der Jahnstraße“, das unverzichtbar sei, um die Zukunftsfähigkeit zu erhalten.

Jörg Wagner dankte den Jubilaren für ihr Engagement in der TSV. Die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig das Angebot der Sportvereine für die Menschen sei. Und wie schön es beim Auftritt der Dance-Academy gewesen sei, wieder in leuchtende Kinderaugen zu schauen. Er bedauerte, dass der Sport in den Vereinen nicht die notwendige Unterstützung in Bund und Land gehabt habe. Der Amateursport habe vergeblich auf die Stimme seiner gewählten Vertreter gewartet, um bei der Politik ganz oben Gehör zu finden. So sei zu keinem Zeitpunkt erkennbar gewesen, dass 27 Millionen Vereinsmitglieder in den 90 000 Sportvereinen in Deutschland eine Lobby gehabt hätten. In jeder Phase der Pandemie wurde dieses Sportangebot stets sofort eingeschränkt. Deshalb dankte er besonders den Trainern, die mit einem vielfältigen Online-Angebot ihre Mitglieder bei Laune und in Bewegung gehalten hätten.

Bevor die Jubilare geehrt wurden, wies Carsten Müller auf einige wichtige Punkte hin: Das Thema „Neubau der Sportstätten der TSV“ sei lebenswichtig für die Zukunft des Vereins. Er werde alle Mitglieder anschreiben und um Unterstützung bitten. Der TSV müsse es gelingen, die unterschiedlichen Kompetenzen im Verein für das Projekt Neubau zu gewinnen, die dabei mit Rat und Tat helfen könnten. Neben guten Übungsleitern und einem Angebot, das auf die Bedürfnisse der Mitglieder eingehe, seien Sportstätten, die heutigen Anforderungen genügen müssten, das dritte Standbein.

2023 werde die TSV Heusenstamm 150 Jahre alt. Veranstaltungen im ganzen Jahr 2023 sollen dieses Jubiläum begleiten. Die eigentliche Festwoche ist für das Fronleichnams-Wochenende vom 7. bis zum 11. Juni 2023 geplant, verriet der Vorsitzende. Er danke besonders den Trainern und Übungsleitern, die während der Pandemie gezeigt hätten, wie Training auch ohne Präsenz möglich war. Die Vereinsaustritte hätten in dieser Zeit einen normalen Verlauf gehabt, jedoch fehlten zwei Jahre, in denen um neue Mitglieder geworben werden konnte. Er sei jedoch guter Dinge, dass sich dies bald wieder positiv entwickeln werde.

Die Ehrungen übernahmen anschließend die jeweiligen Abteilungsleiter. Jubilare die 60 Jahre und länger im Verein sind, würdigte der TSV-Ehrenvorsitzende Karl Rebell in seiner unvergleichlichen Art und Weise. (clb)

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