Maria Togridou gewinnt mit „Alle gegen Esra“

Adolf-Reichwein-Schülerin überzeugt mit Roman über Mobbing in Grundschule beim Vorlesen

Die Adolf-Reichwein-Schule hat ihre besten Vorleser gekürt.
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Die Adolf-Reichwein-Schule hat ihre besten Vorleser gekürt.

Der diesjährige Vorlesewettbewerb an der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) fand zwar unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt, dem Vorlesespaß der Leseratten allerdings tat das keinen Abbruch.

Heusenstamm – Mit einer „hervorragenden Leseleistung“ und damit am höchsten bewertet siegte Maria Togridou aus der 6a mit einem Kinderroman über Mobbing in der Grundschule („Alle gegen Esra“ von Aygen-Sibel Celik), teilt die ARS mit.

Die jeweils zwei Klassenbesten aus den drei sechsten Klassen traten auf der Bühne des Musiksaals gegeneinander an, diesmal allerdings vor einigermaßen leeren Rängen. Das Publikum bestand diesmal nicht aus den fünften Klassen, sondern nur aus den Jurymitgliedern Caroline Meiser-Giacomini als Förderstufenleiterin, den Deutschlehrern David Schneider und Firdes Ceylan und der Förderschullehrerin Kirsten Habl-Ortwein.

Die insgesamt sechs Klassensiegerinnen und -sieger stellten im gemütlichen Ohrensessel jeweils kurz ihr Buch vor und lasen anschließend eine etwa fünfminütige Passage daraus vor. Unter den Büchern befanden sich eine faszinierende Fantasy-Geschichte über die Abenteuer eines Meermenschen („Emilys Geheimnis“ von Liz Kessler) und ein lustiger Comic-Roman über den Sohn eines Teufels, der in einem Knabeninternat landet („Luzifer Junior“ von Jochen Till). Auch die Bücher aus den altbewährten Reihen „Die drei ???“ („Die drei ??? – Gefahr im Gruselgarten“ von Robert Arthur Jr.) und „Gregs Tagebuch“ („Gregs Tagebuch 11 – Alles Käse“ von Jeff Kinney) waren vertreten. Den Abschluss des Wettbewerbs bildete das etwa zwei Minuten andauerndes Vorlesen eines Überraschungstextes aus dem Science-Fiction-Jugendbuch „Level 4 – Die Stadt der Kinder“ von Andreas Schlüter. Die Siegerin Maria Togridou interessiert sich neben dem Lesen für das Malen, Zeichnen und Singen und ist Mitglied der Schulband. Beim Kreisentscheid im Februar wird sie die Adolf-Reichwein-Schule vertreten.

Für die strahlende Siegerin spendierte Melanie Kratz, die in den Vorjahren stets ein festes Jurymitglied des Vorlesewettbewerbs der ARS war und dieses Jahr sicherheitsbedingt nicht anwesend sein konnte, aus ihrem Geschäft „Das Buch“ einen Buchpreis. Da schließlich alle, die ihre Lieblingsgeschichten vorgestellt hatten, zu den Spitzenreiterinnen und Spitzenreitern beim Vorlesen gehörten, erhielten auch feierlich sie ihre Zertifikate als jeweilige Klassensieger und Klassensiegerinnen. (kho)

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