Mechatronik-AG an der Adolf-Reichwein-Schule

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Bei einem der aktuellen Projekte der Mechatronik-AG staunten Kinder und Eltern nicht schlecht: Noch ist die eigene Version eines zeppelinähnlichen Luftfahrzeugs mit Rotoren und Ultraschallortung in der Entwicklung, aber Ideen zum Weiterbauen gibt es viele.

Heusenstamm - Dieser Wecker läuft nicht mit Batterien, sondern mit Zitronen! Drei Zitrusfrüchte, Kabel und ein alter Digitalwecker reichten beim Tag der offenen Tür der Adolf-Reichwein-Schule für Staunen bei Klein und Groß.

Mit Experimenten, Vorführungen und Unterrichtsstunden zum Reinschnuppern warb die frisch zertifizierte Ganztagsschule für sich. Wirklich beeindruckt waren viele Eltern am Ende von Führung und Besuch der Haupt- und Realschule vom riesigen Angebot und der Vielzahl der Möglichkeiten für ihre Kinder.

Sei es das Jugendcafe, in dem der Nachwuchs auf den Unterrichtsbeginn warten kann, oder die „bewegte Pause“. Der Schulsanitätsdienst oder der Werkunterricht - die einander aus naheliegenden Gründen manchmal bedingen. Das Angebot der Klassenpaten und die Teeküche, die Feuerwehr-AG und der Zumba-Kurs, die Cafeteria und die Mechatronik-AG mit ihrem Roboter, der alleine einer Linie folgen kann. Oder doch lieber die Schulbücherei oder der Instrumentenunterricht?

Schulen unterscheiden sich heute mehr denn je darin, was sie ihren Schülern über die Standards hinaus zu bieten haben. Auf die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten an der Adolf-Reichwein-Schule ist Konrektorin Doris Huber stolz. Die Kinder könnten sich frei entfalten und ihren eigenen Vorlieben nachgehen, während sie sinnvoll ihre Freizeit nutzen. Kinder seien nun einmal unterschiedlich, stimmte Schulleiter Matthias Lippert zu. Er betonte, wie wichtig es für ihn und seine Kollegen sei, die Jugendlichen bei der Berufsfindung zu unterstützen.

Bereits zum zweiten Mal ist die Adolf-Reichwein-Schule gerade mit dem Gütesiegel für Berufsorientierung ausgezeichnet worden. Seit September vergangenen Jahres ist die Schule offiziell Ganztagsschule. Als „echtes Erfolgsmodell“ bezeichnete Huber das Konzept, nachmittags das Lernen und die Hausaufgaben überwiegend von Fachlehrern betreuen zu lassen. Kosten entstünden nur für Mittagessen und eine darüber hinausgehende noch längere Betreuung. (pep)

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