„Mehr als ein Vorort von Frankfurt“

Junge Menschen in der Politik: Johannes De Almeida Hüter kandidiert für die CDU Heusenstamm

Johannes De Almeida Hüter steht auf der Liste der CDU.
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Johannes De Almeida Hüter steht auf der Liste der CDU.

Immer wieder ist von Nachwuchssorgen in der Politik zu hören. In Heusenstamm kandidieren einige junge Menschen für die Kommunalwahl am 14. März. Sie werben nun um Stimmen und wollen die Zukunft der Stadt mitgestalten. In loser Reihenfolge stellen wir die jeweils jüngsten Bewerberinnen und Bewerber um einen Sitz im Stadtparlament vor: heute Johannes De Almeida Hüter von der CDU.

Heusenstamm – Er ist ein politisch interessierter Mensch, der im Vorfeld der Kommunalwahl bei der CDU seine Heimat gefunden hat: Johannes De Almeida Hüter kandidiert für die Christdemokraten auf Platz 22. Bereits seit zwei Jahren ist er Mitglied der Jungen Union, im vergangenen Jahr hat sich der 19-Jährige der CDU angeschlossen. „Ich fühle mich da anschauungsmäßig am besten aufgehoben“, stellt er fest.

Aufgewachsen in Heusenstamm kennt sich der Lehramts-Student für Geschichte, Politik und Wirtschaft in dem Beziehungsgeflecht der Schlossstadt gut aus. Vor allem durch sein ehrenamtliches Engagement pflegt er den Kontakt zu vielen seiner Mitbürger aller Generationen. So ist De Almeida Hüter in der Katholischen Kirche tätig, wo er auch eine Messdienergruppe leitet. Bei der TSV hat er sich lange der Kampfkunst Karate gewidmet und Handball gespielt. Jetzt möchte er sich in die Kommunalpolitik einbringen, weil ihm seine Heimat Heusenstamm sehr am Herzen liegt, wie er betont. „Gerade für junge Menschen ist es wichtig, sich zu beteiligen und zwar direkt in den Parlamenten, denn dort werden die Entscheidungen getroffen.“ Habe doch etwa die Aktion „Fridays For Future“ nicht nur das Bewusstsein für Umweltfragen verstärkt. „Es haben sich dadurch auch wieder mehr junge Menschen für Politik interessiert, das ist gerade auf kommunaler Ebene wichtig.“

Schon während Schulzeit Interesse an Politik entwickelt

Sein eigenes Interesse für Politik hat den Studenten indes schon lange erfasst. „Bereits in der Schule hatte ich viele Leute um mich, die politisch interessiert sind und sich darüber austauschen“, erzählt er. Entsprechend hat er sich die Ziele für seine Stadt gut überlegt. „Heusenstamm ist mehr als ein Vorort von Frankfurt“, sagt De Almeida Hüter und lobt unter anderem die schöne Altstadt und die gute Anbindung. Bedarf sieht er hingegen beim Thema Digitalisierung. „Da sind wir noch weit zurück und könnten mehr machen.“

Auch wenn seine politische Erfahrung in den Gremien derzeit noch eher gering sei, unter anderem durch die Pandemie, wie De Almeida Hüter mitteilt, so ist der Nachwuchspolitiker doch schon gut beschäftigt. „Wir haben Plakate aufgehängt und Flyer verteilt und ich nehme an allen Teamkonferenzen teil“, berichtet er. Entsprechend gut fühlt er sich aufgenommen und gehört. „Wobei ich mich auch zurückhalten und einfach nur zuhören kann.“ Bereichert habe ihn die Gelegenheit zu digitalen Unternehmens- und Vereinsbesuchen. Darüber hinaus ebenso das Format #CDUhörtzu, eine Veranstaltungsreihe der Heusenstammer Christdemokraten mit dem Bürgerdialog im Mittelpunkt. „Ich habe einen guten Draht zu meinen Mitstreitern gefunden und auch immer einen Ansprechpartner für Fragen oder Ideen“, zieht De Almeida Hüter Bilanz. Dabei sei allerdings spürbar, dass in der älteren Generation die überparteiliche Rivalität eher stärker ausgeprägt sei. „Aber auch das wird mit der Zeit vielleicht anders.“

Dermaßen ausgestattet, nutzt Johannes De Almeida Hüter nun auch die sozialen Medien, um ein bisschen Eigenwerbung zu machen. „Ich fühle mich grundsätzlich gut vorbereitet auf ein mögliches Mandat, weil ich zu einem Team gehöre und Zusammenarbeit und Gemeinschaft einen immer tragen.“ Und auch wenn es mit der ersten Bewerbung nicht klappen sollte, weiß der Jungpolitiker: „Ich bleibe politisch aktiv und engagiert, unter anderem als Beisitzer im Vorstand der Jungen Union.“ (Barbara Scholze)

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