Bürgermeister-Kandidaten stellen ihre Vorhaben und Programme zu einzelnen Themen im Vergleich vor

Mehr Orte für Kultursommer

Heusenstamm - Vier Kandidaten wollen am 27. September neuer Bürgermeister Heusenstamms werden. Die Offenbach-Post hat alle Bewerber für Donnerstag, 17. September, um 19 Uhr zur einer Podiumsdiskussion in die TSV-Halle, Jahnstraße 3, eingeladen.

Uwe Giebl (CDU), Halil Öztas (SPD), Thomas Hartmann und Hans Peter-Löw (beide parteilos) stellen sich der Wahl. Damit sich unsere Leser über die Programme der Kandidaten informieren können, hat die Redaktion sie um Stellungnahmen zu allerlei Themen gebeten. Die heutige Frage: Der Heusenstammer Kultursommer läuft seit vielen Jahren mit Erfolg. Wie werden Sie künftig mit dieser Veranstaltungsreihe umgehen?

UWE GIEBL: Der Erfolg resultiert in erster Linie daraus, dass die Künstler mit ihrer vielfältigen Kreativität aus Heusenstamm oder nächster Nähe kommen, bekannt sind und gerne gesehen werden. Das soll so bleiben. Das Angebot könnte man noch erweitern, durch Musikdarbietungen speziell für Kinder und Jugendliche. Auch könnte man die Lokalitäten auf weitere Plätze und Gebäude ausweiten, denn wir haben neben dem Schlossbereich weitere schöne Plätze und Orte. Ich möchte mich für die zukünftige Finanzierung des Kultursommers persönlich um zusätzliches Sponsoring kümmern.

HALIL ÖZTAS: Diese erfolgreiche Veranstaltungsreihe möchte ich fortführen. Wie ich schon auf der Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten beim Bürgerforum Rembrücken erwähnt habe, beabsichtige ich, Teile der Veranstaltungen nach Rembrücken zu verlagern. Den Kultursommer möchte ich für Jugendveranstaltungen öffnen und das Angebot um bildende Künste und Literatur erweitern.

THOMAS HARTMANN: Die Marke „Heusenstamm“ benötigt Alleinstellungsmerkmale, um die Wohnbevölkerung zu binden, Neubürger zu gewinnen, Touristen zu begeistern. Die Altstadt mit den Kulturspielorten am Schloss, Torbau, Bahnhofsplatz - ergänzend evtl. Patershausen und dort stattfindende hochwertige Kultur, ausgewogen gestaltet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene - hat dieses Potential. Im Rahmen eines Tourismus- und Kulturkonzeptes unter Einbeziehung von Gastronomie/Vereinen ist der Kultursommer auch als Markenplattform für gewerbliche Sponsoren interessant und unverzichtbar.

HANS-PETER LÖW: Über die Eckpunkte der Kultursommer-Planungen wird ein Jahr im Voraus entschieden. Es sind hoch angesehene und gerne besuchte Veranstaltungen, die sich die Heusenstammer auch etwas kosten lassen. Wie viel dies den Bürgern weiterhin wert ist, gehört in öffentliche Beratungsrunden des Stadtparlaments und seiner Ausschüsse. Ich würde Bürger und Kulturschaffende befragen. Dann dem Magistrat und den Stadtverordneten die Ergebnisse mit dem Konzept des Kulturamts und des Kulturforums für die Beratung des Haushalts 2017 geben. Ich bin ein großer Kultursommer-Befürworter.

clb

 

 

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare