Respekt in Heusenstamm

„Mit aller Kraft gegen jede Form von Menschenverachtung“

„Respekt!“ fordert das Schild am Eingang zum Schlossrathaus, das Hans Raue, Halil Öztas, Sarah Fey und Sabrina Orf (von links) jetzt angebracht haben. Foto: PROCHNOW
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„Respekt!“ fordert das Schild am Eingang zum Schlossrathaus, das Hans Raue, Halil Öztas, Sarah Fey und Sabrina Orf (von links) jetzt angebracht haben. 

Heusenstamm möchte ein Zeichen gegen Hass und Rassismus setzen. Der Bürgermeister betont, dass es wichtig ist Rassismus und Menschenverachtung frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen. 

Heusenstamm – „Respekt!“: Ein kleines Schild mit einer großen Botschaft empfängt jetzt die Besucher des Schlossrathauses. „Kein Platz für Rassismus“, heißt es auf der Tafel der 2006 gegründeten Initiative respekt.

Bürgermeister Halil Öztas schraubte sie jetzt mit Stadtrat Hans Raue als Vertreter der Initiative „Heusenstamm gegen rechts“, Sarah Fey von der Koordinierungsstelle „Demokratie leben“ des Awo-Kreisverbands und Sabrina Orf aus dem Integrationsbüro der Stadt an den Mauerbogen neben dem Haupteingang.

Gegen Hass und Rassismus: Heusenstamm setzt ein Zeichen

Der Rathauschef erinnerte an den Tod von George Floyd in Minneapolis in den USA und an den Anschlag am 19. Februar in Hanau, bei dem neun Menschen ihr Leben verloren. Diese Taten „haben unsere Gesellschaft zutiefst erschüttert und werden uns im Gedächtnis bleiben“. 

Öztas verwies auch auf „verbalen Rassismus“, der sich ausgebreitet habe: „Er kann sehr degradierend und verletzend sein und dazu führen, dass sich Menschen ausgeschlossen und verleumdet fühlen.“

Heusenstamm: Rassismus muss rechtzeitig erkannt und bekämpft werden

Es gelte, „Rassismus rechtzeitig zu erkennen, rassistische Äußerungen und Handlungen nicht zu ignorieren, sondern zu benennen und ihnen zu widersprechen“. Die Stadt müsse „Zeichen setzen für Vielfalt und Toleranz – gegen Rassismus“, betonte Öztas während einer Pressekonferenz. Die Aktion, ins Leben gerufen von Fußballern und der IG Metall, werbe für „Respekt, eine weltoffene Gesellschaft und friedvolles Zusammenleben“. Heusenstamm wolle „mit aller Kraft gegen jede Art von Menschenverachtung vorgehen und ein klares Zeichen senden“, sagte der Bürgermeister.  

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