Neue Regeln fürs Abzeichen

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Ausnahmsweise nicht in Sportklamotten: die erwachsenen Mehrfach-Abzeichenträger.

Heusenstamm - 87 Kinder und Erwachsene legten in der Leichtathletikabteilung der Turn- und Sportvereinigung (TSV) die Prüfungen fürs Deutsche Sportabzeichen ab.

Mit 468 Nadeln und Urkunden ist der größte Verein der Schlossstadt der stärkste im Sportkreis, mit dem die meisten Auszeichnungen errungen werden. Das liegt vor allem daran, dass die TSV-Leiter die Sportlehrer von drei Schulen gewonnen haben.

Allein an der Otto-Hahn-Schule genügten 151 Grundschüler den Anforderungen für ihre Altersklassen, an der Adalbert-Stifter-Schule waren es genau 100 und am Gymnasium 91. In der Fitnessabteilung erhielten 39 Mitglieder die Ehrung. Die Leichtathleten zeichnen sich dadurch aus, dass oft mehrere Generationen oder gar eine ganze Großfamilie die Disziplinen für das Abzeichen absolviert.

Erstmals hatte sich ein sehbehinderter Sportler beteiligt, der obendrein fast gehörlos ist. Peter Welzbacher stemmte nicht nur die Vorgaben für Menschen mit Handicap, sondern erfüllte im Schwimmen und beim Laufen mit einer Partnerin auch die Erwartungen an gesunde Teilnehmer, verkündete Nils Harder. Er ist einer Prüfer und Helfer bei der Abnahme der Leistungen, zusammen mit seiner Frau Jutta, Gudrun Luprich, Hanna Freide, Helga und Hans-Jochen Kuhlmann, Jochen Lippmann, Hartmut Pfeifer, Andrea Cirigliano und Silke Dreessen.

Trainiert werden die Aktiven von Dorothea Klüsche-Hudson, Günther Wöhle und Kathrin Schreiner. Bruno Stadtbäumer und Klaus Dreessen organisieren das Sommerfest. Künftig gelten neue Regelungen für das Deutsche Sportabzeichen, kündigte Harder an. Es zähle nicht mehr die Häufigkeit der erfolgreichen Beteiligung, um die goldene Nadel zu erhalten, sondern die Leistung. Die Ehrenamtlichen werden dazu geschult.

Zum neunten Mal erhielten Michelle Hudson und Laura Zenser das Jugend- und Schülersportabzeichen, acht hat Dominik Hudson, sieben Natascha Gaida, Simon Kliem, Chiara Möll, Maren Peter, Janna Rebel und Marlen Zenser, sechs Laura Cirigliano und Lena Traser, fünf Martin Löhr und Kilian Wilhelm. Das erste goldene Abzeichen ging an Maurizia Cirigliano und Dominik Gebhardt.

Nahezu uneinholbar bei den Erwachsenen ist Hans-Jochen Kuhlmann, der im 49. Jahr dabei war. Heinz Horch hat 44 goldene Anstecker, Marlise Beier 38, Marianne Berghaus 35, Helmut Behlert und Willi Baier je 33, Dietrich Dettinger und Jürgen Freund je 28, Hanna Friede, Gertrud Steiner und Jochen Zimmermann je 27, Gerhard Pfältzer 26, Karin Kober 23, Joachim Lippmann und Horst Wendelborn 21, Anneget Erb-Pfältzer 20, Hartmut Pfeifer, Annette und Werner Straub je 16, Helmut Otterbein 15, Klaus Gaida, Nils Harder und Hans Kibler je 14, Jutta Harder 13, Armin Straub zwölf, Peter Sösemann elf, Helmut Leist zehn, Silke Dreessen, Brigitte Oberkötter, Fritz Müller und Wilhelm Weber je neun, Sibylle Zenser acht, Klaus Dreessen, Günter Ignatzy, Sigrid Rebell, Kathrin Schreiner und Lars Peter Zenser je sieben, Edeltraut Debusmann, Bruno und Gisela Stadtbäumer je sechs Abzeichen. Das erste „Gold“ holten Horst Debusmann, Karin und Kerstin Straub.

M.

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