Fußweg bei Aushub weggebaggert

Öffentliche Verbindung im Ostend seit Monaten gesperrt

Der Verbindungsweg zwischen Ostendstraße und Rembrücker Straße ist derzeit gesperrt. Er muss wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt werden.
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Der Verbindungsweg zwischen Ostendstraße und Rembrücker Straße ist derzeit gesperrt. Er muss wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt werden.

Seit Monaten ist der kleine Fußweg zwischen der Ostendstraße und der Rembrücker Straße gesperrt. Es ist eine gern genutzte Verbindung, die nicht nur wegen der Bushaltestellen an der Rembrücker Straße beliebt ist. Auch Fahrradfahrer sind häufig auf dieser Abkürzung unterwegs.

Heusenstamm - Der Bau eines Wohnhauses auf dem Grundstück Ostendstraße 40 – direkt an den Weg grenzend – hatte die Sperrung zu Beginn dieser Arbeiten notwendig gemacht. Das war – nach dem Abriss des alten Wohnhauses im Jahr 2016 – etwa Mitte 2017. Inzwischen ist das Gebäude allerdings zumindest zum Teil bezogen, der Weg indes ist erneut gesperrt.

Die Bauzeit des Acht-Familien-Hauses dauerte länger als erwartet – etwa dreieinhalb Jahre. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Immer wieder hätten die Arbeiten auf dem Grundstück geruht, berichten Anwohner, die das beobachtet hatten.

Zwischenzeitlich war der Verbindungsweg zwar wieder offen. Alledings nur bis zum Januar dieses Jahres. Seitdem versperrt wieder ein Bauzaun die Passage. Zunächst weil dort Baumaterial gelagert worden war.

Hauptgrund dafür ist aber die Tatsache, dass die Strecke wieder so hergestellt werden muss, wie sie einmal war. Seit dem Ende der Bauarbeiten war der Boden lediglich geschottert, derzeit ist er eher lehmig, erdig, bei Regen kaum nutzbar. Es soll also wieder ein Pflaster verlegt werden.

Doch tatsächlich geht es um etwas anderes. Wie aus der Stadtverwaltung zu erfahren war, war nämlich die Baugrube größer als genehmigt. Das heißt, ein Streifen des öffentlichen Grunds war offenbar weggebaggert worden – der Verbindungsweg also in Teilen zerstört. Dennoch konnte die kleine Gasse nach Abschluss der Aushub-Arbeiten wieder geöffnet werden, war aber in keinem guten Zustand.

Nun muss alles wieder in Ordnung gebracht werden. Es muss ein gepflasterter Weg entstehen mit einem schmalen Grünstreifen – derzeit herrscht dort eher Wildwuchs.

Bei den zuständigen Behörden hofft man, dass dies möglichst bald, aber auf jeden Fall noch in diesem Jahr passiert. Sollte dies nicht der Fall sein, hat die Stadtverwaltung immer noch die Möglichkeit, den Rückbau der Gasse selbst in Auftrag zu geben. Dann erhält aber der Bauträger eine entsprechende Rechnung von der Behörde.

Von Claudia Bechthold

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