Offene Türen bei der TSV Heusenstamm

Viel Können im Garten

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Flickflacks und Salti zeigen die Nachwuchsturnerinnen der TSV den Zuschauern beim Tag der offenen Tür im Garten neben der Turnhalle an der Jahnstraße.

Heusenstamm - Es ist ein ständiges Kommen und Gehen in dem großen Garten neben der Turnhalle an der Jahnstraße. Mit einem Tag der offenen Tür präsentieren sich die 13 Abteilungen der Turn- und Sportvereinigung (TSV) Heusenstamm der Öffentlichkeit. Von Claudia Bechthold 

Auf einer Slackline balanciert eine junge Dame.

Der Nachwuchs im Blasorchester der TSV eröffnet den Tag unter den alten Bäumen des weitreichenden Gartens. Die Begrüßung übernimmt Eugen Kern, Stellvertreter im Gesamtvorstand, da Vorsitzender Carsten Müller verhindert ist. Auch Bürgermeister Halil Öztas und Sportkreis-Vorsitzender Peter Dinkel sind da und wünschen einen guten Verlauf.
Fast überall im Garten sind Stände aufgebaut, an denen die verschiedenen Abteilungen über ihre Angebote informieren. Wer will, kann sich aber auch selbst ausprobieren, auf einer Slackline am Stand der Freizeitsportabteilung „Hollywood“ zum Beispiel. Und die Dance Academy bietet einen Workshop an, bei dem man „Pop-Pilates“ testen kann, ein neuer Trend aus den USA, bei dem Pilates-Übungen zu Popmusik ausgeführt werden.

Den ganzen Tag über zeigen zudem Aktive des Vereins, was sie können. So führen die Jugendlichen aus der Leichtathletik-Abteilung mit Trainer Günther Wöhle vor, wie ein Staffelstab gewechselt werden muss. Die Karateka zeigen einige ihrer Übungen vor. Die jungen Mädchen aus dem Kunstturnen beweisen mit Sprüngen, Flickflacks und Salti enorme Körperbeherrschung. Und die Handballer demonstrieren, wie der Torwart schnelles Abwehren des Balles trainiert.

Die Idee zu diesem Tag der offenen Tür kommt aus dem Workshop „Zukunftswerkstatt“, erläutert Eugen Kern. Darin beraten Vertreter der verschiedenen Abteilungen, wie die TSV auch künftig attraktiv bleiben kann. Wichtig bei dieser Veranstaltung sei, neben der Werbung nach außen, dass sich die Aktiven der Abteilungen auch mal untereinander kennenlernen, betont Eugen Kern.

Mehr als ein halbes Jahr haben Ursula Kreuzer aus der Turnabteilung und Steffen Klemenz aus der Karate-Abteilung die Veranstaltung mit einem Team vorbereitet. So ein wenig sei das auch eine Art Generalprobe, meint Klemenz, um zu sehen, wie man einen solchen Tag der offenen Tür auf die Beine stellt: „In fünf Jahren feiern wir ja das 150-jährige Bestehen der TSV“, deutet er an, was gemeint ist.

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Gut funktioniert habe das Zusammenspiel zwischen den Abteilungen, berichtet Steffen Klemenz weiter: „Das hat sich schon beim Aufbau gezeigt, das hat richtig gut geklappt.“ Und auch in den Pausen zwischen den Darbietungen läuft der Umbau stets schnell und reibungslos.

Begrüßt wird an diesem Samstag auch Mina Paul, die mit ihren 95 Jahren das älteste aktive Mitglied der TSV ist. Noch immer turnt sie jede Woche mit.

Am Ende des Tages darf die jüngste Gruppe im Verein ihr Können beweisen, das sie immerhin in diesem Jahr sogar zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft in den USA gebracht hat: Die Cheerleader „Patriots“ zeigen diese Mischung aus Tanz, Turnen und Akrobatik mit zum Teil spektakulären Figuren.

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