Den Schulhof vermessen

Am Tag der offenen Tür präsentiert ARS ihre Aktivitäten

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Backpulver und Essig waren mit im Spiel, um einen Vulkanausbruch zu erzeugen. Aber nicht nur im Chemiesaal der Adolf-Reichwein-Schule konnten die Besucher am Tag der offenen Tür beobachten, was im Unterricht so alles gemacht wird.

Heusenstamm - Eltern und Freunden, aber auch den Schülern aus den vierten Klassen der Grundschule stellt sich die Adolf-Reichwein-Schule einmal im Jahr vor. Dann zeigen vor allem die Jugendlichen, was sie schon so alles gelernt haben.

Margit Breen (Zweite von links) nahm die Spende von Hugo Wiemer (Zweiter von rechts) entgegen.

Einblicke in die vielfältige Arbeit an der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) boten Schüler und Lehrer der Haupt- und Realschule mit Förderstufe während eines Tages der offenen Tür. Besonders eingeladen waren Grundschüler, die im Sommer in die fünfte Klasse und damit an ein anderes Institut wechseln werden.
Gezeigt wurden den Besuchern der Veranstaltung alle möglichen Beispiele aus dem Unterrichts-Alltag. Dabei ging es etwa um Informatik zum Mitmachen, den Bau von Robotermodellen oder auch um das Kochen. Denn an der ARS kochen Schüler für Schüler. Natürlich konnten die Ergebnisse – darunter selbst gebackene Plätzchen –auch verkostet werden. Und im Chemiesaal gab es passend zur aktuellen Lage auf der Insel Bali einen kleinen „chemischen“ Vulkanausbruch

Als Beispiel für den Mathematik-Unterricht konnten die Besucher einen Versuch mit praktischem Nutzen für die Schule beobachten. Der Schulhof wurde vermessen, weil demnächst der Asphalt-dort gegen Pflastersteine ausgetauscht werden soll.

Für die Grundschüler unter den Besuchern stellte die stellvertretende Schulleiterin Simone Richter vor allem die Förderstufe an der ARS vor. Richter erläuterte in diesem Zusammenhang, dass die Zahl der Förderstufen in Hessen derzeit sinkt. Im Kreis Offenbach zum Beispiel gibt es mittlerweile nur noch ein weiteres Institut mit diesem Zweig, die Brüder-Grimm-Schule in Neu-Isenburg.

Über etwas Besonderes durften sich die Verantwortlichen für den Musikunterricht freuen, der übrigens schon seit Jahren in Zusammenarbeit mit der Stadtkapelle veranstaltet wird. Im Mai dieses Jahres hatte der Lions-Club Dreieich im Hinteren Schlösschen ein klassisches Klavierkonzert veranstaltet. Solistin war Professor Irina Edelstein aus Frankfurt. Das Konzert war ausverkauft, es wurde ein Reinerlös von rund 1000 Euro erzielt, der sozialen und kulturellen Zwecken zugeführt werden sollte.

Abi-Ball des Adolf-Reichwein-Gymnasiums Heusenstamm: Bilder

650 Euro gingen an die ARS, die dafür einen Klassensatz „Boomwhackers“ – das sind Kunststoffröhren, die beim Schlagen verschiedene Töne erzeugen –, eine akustische Gitarre, ein chorisches Mikrofon und Drum-Sticks anschaffen konnte. Der Past-Präsident des Lions-Clubs Dreieich, Hugo Wiemer aus Heusenstamm, überreichte offiziell die Spende an Schulleiterin Margit Breen und Musiklehrer Alexander Richter. Wiemer dankte bei der Gelegenheit auch Bürgermeister Halil Öztas sowie Karl-Heinz Kühnle und seinen Mitarbeiterinnen vom Fachdienst Sport und Kultur der Stadt, die das Konzert im Hinteren Schlösschen ermöglicht hatten. (pjh)

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