Schalke schmust gern

Dackel Welpen Hunde
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Die Mutter der kleinen Dackel-Welpen ist kurz nach deren Geburt gestorben.

Heusenstamm ‐ Schalke fiept fast ohne Unterbrechung. Sobald jemand im Raum ist, will Schalke auf den Arm genommen werden und schmusen. Von Claudia Bechthold

Schalke und seine neun Geschwister werden heute genau sieben Wochen alt. Ihre Mutter, die zwei Jahre alte Rauhaardackelhündin Akela, ist nur wenige Stunden nach der Geburt gestorben.

Schalke heißt natürlich nicht Schalke. Sein Name wird, wie die seiner Geschwister auch, mit einem „B“ beginnen müssen, denn es ist der zweite Wurf, den Birgit Tinat aus Heusenstamm als Züchterin angemeldet hat. Und da Birgit Tinat den künftigen Besitzern ein Mitspracherecht bei der Namensgebung einräumen möchte, stehen die wenigsten Namen für die wuseligen Vierbeiner schon fest.

Keine Zeit zum Trauern

„Für Trauer hatten wir nach Akelas Tod eigentlich gar keine Zeit“, sagt Birgit Tinat im Rückblick. Den zehn Tierbabys galt nun jede Aufmerksamkeit. Sie mussten durchkommen, schon um Akelas Willen. Alle zwei Stunden mussten die Kleinen in ihren ersten beiden Lebenswochen mit der Flasche gefüttert werden. Die Familie wechselte sich ab. „Meine Tochter Maren und ihr Freund haben meistens die Nachtschichten übernommen.“

Das ist inzwischen fast vergessen. Jetzt fressen die zehn quicklebendigen Rauhaardackel Welpenfutter, das mit Quark oder Joghurt vermischt wird. Sechs Mädchen und vier Jungs auf vier Beinen toben durch den Teil des Wintergartens, der für sie abgetrennt wurde. Ruhe ist nur, wenn sie mal wieder eine Schlafstunde einlegen. Aber wenn Frauchen pfeift, dann sind sie sofort wach. Baghira, das Hundemädchen mit dem roten Halsband, wird Birgit Tinat behalten: „Sie ist Akela am ähnlichsten.“

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