Förderverein hat eine neue Vorsitzende

Scheinwerfer für die Kirche

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Der Vorstand des Fördervereins der Evangelischen Kirchengemeinde (von links): Dr. Rolf Bollinger, Vera Terpitz, Pfarrer Sven Sabary, Heidemarie Eickmeier, Dr. Lars-Peter Zenser, Sophie Eckert und Dr. Eberhard Mittwich.

Heusenstamm - Gerade mal ein Jahr alt ist der Förderverein der Evangelischen Kirchengemeinde Heusenstamm, dessen Zweck die praktische wie finanzielle Unterstützung bei den vielfältigen Aufgaben der Gemeinde ist. Doch es gab bereits eine Veränderung im Vorstand. Von Claudia Bechthold

Heidemarie Eickmeier wurde von den Mitgliedern einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Der Wechsel an der Spitze war allerdings erwartet. Der Gründungsvorsitzende Dr. Rolf Bollinger hatte von Anfang an erklärt, nur ein Jahr für dieses Amt zur Verfügung zu stehen. Er wollte dem Verein „auf die Beine helfen“, eigentlich aber gar kein neues Ehrenamt mehr übernehmen. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Sophie Eckert als stellvertretende Vorsitzende, Dr. Lars-Peter Zenser als Schatzmeister und Vera Terpitz als Schriftführerin. Zudem berät Pfarrer Sven Sabary das Fördergremium.

Mit Heidemarie Eickmeier hat der Verein ein engagiertes Mitglied der Evangelischen Kirchengemeinde gefunden. Seit 2006 lebt die ehemalige Unternehmerin – mit einer Unterbrechung – in der Schlossstadt. Sie arbeitet mit beim Mittwochstreff, der Menschen aus vielen Ländern die Gelegenheit zum Gespräch und Austausch gibt. Außerdem gehört sie zum Moderatorenteam des Literaturkreises der Gemeinde. Und sie ist in der Trauerbegleitung aktiv. Privat befasst sich die 71-Jährige gern mit Kunst und Kultur, liest gern und liebt die Natur.

Vor der Wahl der neuen Vorsitzenden hatte Rolf Bollinger den Bericht des Vorstands abgegeben. Der Verein sei seit Mitte Juni vergangenen Jahres eingetragen. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt liege ebenfalls inzwischen vor, erläuterte er. Als Beisitzer habe der Vorstand Dr. Eberhard Mittwich kooptiert.

Vor allem drei Themen hätten im Mittelpunkt der Vorstandsarbeit gestanden: die Werbung und Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, Mitglieder und Spenden zu gewinnen, Veranstaltungen und die Unterstützung der Gemeinde im Sinne des satzungsgemäßen Auftrags.

Mit der Veranstaltung eines Poetry-Slams in der Gustav-Adolf-Kirche (wir berichteten) konnte bereits vom ersten öffentlichen Auftritt des Fördervereins berichtet werden.

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Aber auch die erste Förderung durfte der Vorstand vermelden. Angeschafft wurden Scheinwerfer, mit denen der Kirchenraum farbig ausgeleuchtet werden kann. Schwieriger gestalte sich laut Bollinger das Bemühen um weitere Mitglieder. „Das bleibt ein wichtiges Aufgabengebiet des Vorstands.“

Der Förderverein wird beim evangelischen Gemeindefest am Sonntag, 26. August, ab 14 Uhr im Familienzentrum in der Leibnizstraße 57 auftreten. Weitere Veranstaltungen seien in der Diskussion, versicherte Bollinger. Heidemarie Eickmeier will sich diesem Thema ganz besonders widmen.

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