Fester Bestandteil des Kultursommers

Theatergruppe Spunk erzeugt Lacher aus Liebe und List

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Mit „Liebe, List und Limonade“ überzeugte die Theatergruppe Spunk diesmal ihr Publikum.

Heusenstamm - Bereits seit 25 Jahren stehen die Freunde einmal im Jahr gemeinsam auf der Bühne. Und sie sind fester Bestandteil des Schlossstädter Kultursommers. Mit einer Komödie aus der Feder ihres Mitglieds Christoph Eckert faszinierte die Theatergruppe Spunk diesmal. Von Claudia Bechthold 

Frank Plomer kassiert sofort einen Sonderapplaus, als er seinen Auftritt in der Rolle des Assistenten mit Fitness-Übungen beginnt. Einmal mehr hat die Theatergruppe Spunk ihrem Publikum unter dem Bannturm-Zelt einen amüsanten und abwechslungsreichen Abend beschert. „Liebe, List und Limonade“ heißt das Stück, das Christoph Eckert für den Freundeskreis geschrieben hat, der seit 25 Jahren „aus Spaß an der Freude einmal im Jahr auf der Bühne steht. Fast ausverkauft ist das Auditorium, dem die Spunks viele Lacher schenken.

„Liebe, List und Limonade“ dreht sich um den Repräsentanten eines international agierenden Limonaden-Herstellers in einem osteuropäischen Land. Dieser möchte gern zurück in ein westliches Land und hofft auf eine entsprechende Beförderung, als der Vorstandsvorsitzende des Konzerns seine Tochter für einen Kurz-Aufenthalt zu ihm nach Osteuropa schickt. Diese aber verliebt sich in einen armen Künstler und wird zu allem Überfluss schwanger. Nun muss der junge Mann zu einem akzeptablen Schwiegersohn für den Konzernchef gemacht werden – innerhalb kürzester Zeit.

Der Spaß am Spiel ist den Akteuren Stefanie und Dirk Reisser, Doris und Michael Hay, Nora Enns-Hebestreit, Meike Brückmann, Patrick Beckert, Melanie Tsaldaris, und Paula Roth-Silva, die neben Plomer und Eckert auf der Bühne stehen, deutlich anzumerken. Sie machen ihre Sache ausgesprochen gut und reagieren professionell gelassen, wenn etwas nicht wie geplant läuft. Da stört auch ein bellender Hund während der Aufführung nicht weiter. Am Ende danken die Zuschauer mit viel Beifall. Schade ist nur, dass es der Technik nicht gelungen ist, die Bühne komplett auszuleuchten: Wer ganz vorne am Rand agiert, steht im Dunkeln. Und auch an der Verteilung der Tonübertragung muss gearbeitet werden.

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