Selbstgekochtes zur Einweihung

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Katja Sales (im Vordergrund) und Volker Salminkeit (nicht im Bild) bereiten täglich mit einem Wahlpflichtkurs ein gesundes Mittagessen für Schüler und Lehrkräfte zu.

Heusenstamm ‐ Mit Roquefort gefüllte Feigen, Aioli in Champignons, kleine Quiches aus Blätter- und Pizzen aus Hefeteig, Börek mit Schafskäse oder Hackfleisch, Ochsenschwanz- und Tomatensuppe, Holundergelee aus dem Lehrgarten. Von Michael Prochnow

Das könnte ein Auszug aus der Speisekarte einer noblen Adresse sein. Tatsächlich sind es Leckereien, die je vier Schülerinnen und Schüler der achten Hauptschul- sowie der neunten Realschulklassen gestern für Besucher der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) gezaubert haben.

Repräsentanten der Einrichtungen, die für die Bildung verantwortlich zeichnen, trafen sich in der Aula an der Leibnizstraße, um auf die geleisteten Arbeiten in den Räumen anzustoßen. Mit der Installation einer professionellen Industrieküche wurde die bauliche und konzeptionelle Sanierung der Schule jetzt abgeschlossen. Rektor Matthias Lippert dankte den Entscheidungsträgern, wies bei einer Feierstunde im Musikraum jedoch auch auf Mängel sowie Wünsche hin.

Lippert lobte wie auch Bürgermeister Peter Jakoby die neue Ausstattung, besonders die Schulsozialarbeit, die von Kreis, Stadt Heusenstamm und dem Diakonischen Werk ermöglicht werde. Um die Voraussetzungen für eine Sekundarstufenschule zu erlangen, sei der offizielle Status als offene Ganztagsschule erforderlich, schwor der Rektor auf neue Ziele ein.

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