Sommerfestival des TSV-Blasorchesters

Um die Welt ohne Reisestress

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Bühne statt Flieger: Das TSV-Blasorchester erweitert den Kultursommer verlässlich mit Klassikern.

Heusenstamm - Auf eine musikalische Weltreise entführte das TSV-Blasorchester seine Gäste beim Open-Air-Konzert am Bahnhofsplatz. Viele waren mit Decken gekommen, um es sich auf dem Rasen gemütlich zu machen und der Musik zu lauschen.

Mit der „Groove Academy“ stimmten die Musiker das Publikum auf den Abend ein, bevor Björn Uhl auf lockere Art durch das Programm führte: „Ganz besonders begrüße ich unseren Bürgermeister und alle, die es werden wollen“, scherzte er und fügte gleich hinzu, dass die Präsenz der politischen Würdenträger in diesem Kultursommer-Jahr doch auffällig hoch sei... Passend zu den fast schon tropischen Temperaturen wurden die Zuhörer mit afrikanischen Klängen verzaubert. Zu Heiner Wiberny’s „Ulla in Africa“ präsentierten Solisten aus dem Blasorchester ihr Können, bevor die Reise mit der „New York Overtüre“ nach Nordamerika führte. Bei der Mischung der Guten-Laune-Musik durfte auch die Filmmusik aus Monty Pythons Kultfilm „Das Leben des Brian“ nicht fehlen.

Nach den nordamerikanischen Klängen machte das Orchester einen musikalischen Sprung Richtung Lateinamerika, sandte heiße Klänge in einem „Latin Pop Special“. Auch eine Auswahl der bekanntesten Melodien von Michael Jackson und der Klassiker „Hit the road Jack“ standen auf dem Programm, das eine gelungene Balance zwischen Jazz, Groove und Pop fand. Das Publikum ließ am Ende die Musiker nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Mit „The Blues Brothers Revue“ verabschiedeten sich Dirigent Sebastian Früchel und das Blasorchester von ihrem „Kleinen Sommerfestival“ am Bahnhofsplatz, das mittlerweile ein fester Bestandteil des Kultursommers geworden ist.

So wirkt Musik auf unseren Körper

jro

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