Familienzentrum St. Cäcilia als Chance

Stadträume besser vernetzen

Heusenstamm - Transparenz hatte Bürgermeister Halil Öztas zum Thema Pfarrheim St. Cäcilia versprochen. Die Machbarkeitsstudie zur künftigen Nutzung des Pfarrheim-Geländes St. Cäcilia im Alten Ort hat Architekt Marcus Schmitt am Montagabend interessierten Bürgern vorgestellt. Von Claudia Bechthold 

Ein Familienzentrum könne man auf dem Grundstück neben der Kirche St. Cäcilia errichten: Mit dieser Idee waren Pfarrer Martin Weber und Bürgermeister Halil Öztas vor einigen Monaten an die Öffentlichkeit gegangen. Nun hat Architekt Marcus Schmitt ausgetüftelt, wie man dies auf dem etwa 2600 Quadratmeter großen Areal des heutigen Pfarrheims umsetzten kann. Etwa 60 Bürgerinnen und Bürger, vor allem aus der Nachbarschaft, waren ins Schlossrathaus gekommen, um den neuen Stand der Planung zu erfahren.

Das sei der zweite Schritt von vielen, betont Bürgermeister Halil Öztas immer wieder, bevor Architekt Marcus Schmitt jene Modellvariante erläutert, die als geeignet angesehen wird. Es sei bislang nur darum gegangen, zu sehen, was man auf dem Gelände des heutigen Pfarrheims verwirklichen könne. Ob das dann tatsächlich so umgesetzt werde, stehe noch nicht fest.

Wie berichtet, soll das Familienzentrum ein Raumprogramm mit multifunktional nutzbarem Gemeindezentrum inklusive Saal, Seniorentreff mit Beratungsbüro, Mittagstisch und kleinem Café, Raum zur Schulkindbetreuung und eine Kita sowie eine Hausmeisterwohnung beherbergen. Letztere hat Schmitt gestrichen, dafür reiche der Platz nicht aus.

Zweites Anliegen des Frankfurter Architekten ist die „Stadtreparatur“, die Belebung im Alten Ort, die durch das Vernetzen der „Stadträume“ erreicht werde. Mit einem Durchbruch der Mauer zwischen Pfarrheimgelände und dem alten Garten am Haus der Stadtgeschichte könne eine Beziehung entstehen zum Kirchplatz hin. Ein Platz zwischen Gemeindezentrum und Kita-Gebäude biete sich an für Mittagstisch im Freien, Feste oder Gottesdienste unter freiem Himmel. Die Häuser, die Schmitt vorschlägt, sind der Umgebung angepasst zweigeschossig mit steilen Dächern.

Bilder: Kirchenlauf in Heusenstamm

Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

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Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

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Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

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Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

Impressionen vom Kirchenlauf in Heusenstamm.

Wenig Kritik wird in der anschließenden Fragerunde geäußert. Er habe bei den Erläuterungen nicht erkennen können, wohin ein Außengelände für eine Kita komme, fragt etwa Pfarrer Anton Sauer. Es gebe die Überlegung, antwortet der Architekt, im vor allem vormittags nicht genutzten Garten am Haus der Stadtgeschichte Spielgeräte aufzustellen.

Richard Eder betont, er sehe die Fachgrundsätze eines Familienzentrums mit diesem Modell nicht erfüllt. Gerade diese aber müsse man vorher klären. Dem widerspricht Öztas, indem er sich unter anderem auf das Fachwissen im eigens eingerichteten Arbeitskreis beruft.

Pfarrer Martin Weber stellt schließlich fest, dass die Pfarrgemeinde – wenn auch zunächst ungewohnt – in einem solchen Familienzentrum zu ihrem Recht komme. Die Gemeinde stelle den Grund zur Verfügung für Belange, für die sie immer gestanden habe. Er sei sicher, dass die Mitglieder das multifunktional nutzbare Gebäude so nutzen können, wie es gebraucht werde: „Ich finde, das ist eine schöne Perspektive, die uns beflügeln wird, weiterzumachen.“

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