TV Rembrücken einig mit der Stadt

Pacht für Sportplatz neu geregelt – TV hebt Beiträge an

Luftbild von Rembrücken
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Das Sportplatzgelände am Bindingweg (unten links) wird künftig von der Stadt gepflegt.

Ein Ergebnis, das sich sehen lassen könne, habe man in den Verhandlungen mit der Stadt Heusenstamm erreicht, betont Peter Mohr, Vorsitzender des Turnvereins Rembrücken (TVR), während der Mitgliederversammlung. Es geht um den Pachtvertrag für das Sportgelände des Vereins am Bindingweg. Dieser war abgelaufen und musste neu abgeschlossen werden.

Heusenstamm – Großes Interesse habe die Stadt gehabt, die Konditionen für den TVR an jene anzugleichen, die für andere Vereine gelten, sagt Mohr. Deshalb werde man für den Sportplatz künftig keinen Erbbauzins mehr bezahlen müssen.

Stattdessen fordere die Stadt vom Verein künftig eine Gebühr, die je Stunde tatsächlicher Nutzung berechnet werde. Die Beträge liegen zwischen 4,34 Euro für den Kleinfeldrasen und 6,52 Euro für den großen Rasenplatz. Das Erstnutzungsrecht liege selbstverständlich beim TVR. Es könnten aber auch freie Termine an andere vergeben werden.

Stadt übernimmt Pflege und Instandhaltung

Im Gegenzug übernehme die Stadt die Instandhaltung und Pflege der Sportanlagen inklusive der Umkleideräume. Auch der Verbrauch von Wasser und Strom sowie die Reinigung gehe dann zu Lasten der Stadt.

„Das war eine Riesenaufgabe“, zieht Mohr ein Resümee der Verhandlungen, und er sei froh, dass er mit seiner Stellvertreterin Dr. Monika Fischer viel Kompetenz an der Seite gehabt habe.

Bei den Berichten konnte unter anderem vermeldet werden, dass die Zahl der Mitglieder inzwischen auf 395 gewachsen sei. Allein im Jahr 2019 habe man 38 neue Mitglieder begrüßen können.

Jubiläumsfeiern um ein Jahr verschoben

Die geplanten Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Vereins habe man um genau ein Jahr verschoben, berichtet Mohr weiter, und hoffe, diese dann auch veranstalten zu können.

Am Ende beschlossen die Anwesenden eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags um etwa 15 Prozent. Diese soll von 2022 an umgesetzt werden. (Claudia Bechthold)

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