Weiße Kiesel aus Beton markieren Regional-Weg

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Katja Imhof, Landschaftsarchitektin beim Regionalpark Rhein-Main, und Peter Jakoby.

Heusenstamm - Sie stehen inzwischen an vielen Stellen im ganzen Rhein-Main-Gebiet - und seit gestern auch in Heusenstamm. Drei sogenannte Sitzkiesel zieren nun den Rand des Niederröder Wegs. Direkt am Wald sollen sie einladen, zu rasten, innezuhalten. Von Claudia Bechthold

Und sie sollen Zeichen sein, dass an dieser Stelle der offizielle Weg durch den Regionalpark Rhein-Main vorbeiführt.

Denn das ist der Hauptzweck der ungewöhnlichen „Möbel“, die das Ergebnis eines Gestaltungswettbewerbs sind. Sie sollen die 190 Kilometer lange Route durch den Regionalpark markieren. Am Wochenende 10. und 11. September soll diese Route mit Festen und Veranstaltungen im gesamten Rhein-Main-Gebiet eingeweiht werden.

Eine Gewährleistung für zehn Jahre

Die Kiesel sind aus Beton, mit Teflon und einer speziellen Anti-Graffiti-Schicht überzogen. Das mache die Pflege leichter, zudem bestehe eine Gewährleistung für zehn Jahre, dass Graffiti entfernt werden könnten. Die Kommune selbst müsse nur hin und wieder den Rasen mähen, auf dem die Sitzsteine stehen. Gemeinsam mit Katja Imhof, Landschaftsarchitektin beim Regionalpark Rhein-Main, und der freien Landschaftsarchitektin Lydia Specht testete Bügermeister Peter Jakoby die mit Hilfe eines Schwenkarms vom Laster gehobenen weißen Kiesel sogleich.

Anmeldung per E-Mail an drkrebs@hgv-heusenstamm.de

Pläne und Bechreibungen des alten barocken Schlossparks, durch den die Regionalparkroute führt, können Interessierte am Sonntag, 11. September, von 14 bis 17 Uhr im Haus der Stadtgeschichte ansehen. Um 15 Uhr beginnt ein zweistündiger Spaziergang zu Bauten des 19. Jahrhunderts. Treffpunkt ist am Hinteren Schlösschen. Und von 14 Uhr an werden die Ausgrabungen der Mühle von Renigishausen erläutert.

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