Schüler der Adolf-Reichwein-Schule bringen Abschlussprüfungen hinter sich

Weniger Inhalte wegen Pandemie

Wollen nun noch das Abitur beziehungsweise Fachabi machen: Antonio, Lara und Farina aus 10Rc der Adolf-Reichwein-Schule.
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Wollen nun noch das Abitur beziehungsweise Fachabi machen: Antonio, Lara und Farina aus 10Rc der Adolf-Reichwein-Schule.

Wie an allen Schulen in Hessen sind auch an der Adolf-Reichwein-Schule in der vergangenen Woche die zentralen Abschlussarbeiten für die Haupt- und Realschüler in den Fächern Mathe, Englisch und Deutsch über die Bühne gegangen. Wie im vergangenen Jahr mussten die Prüflinge unter Corona-Bedingungen lernen und ihre Abschlussarbeiten schreiben.

Heusenstamm – Die Schülerinnen und Schüler sind dabei laut eigener Aussage unterschiedlich gut mit der Situation zurechtgekommen. Lara aus der zehnten Realschulklasse geht davon aus, dass sie im Vergleich zu den Prüfungen der Vorjahre einfachere Examensarbeiten vor sich liegen hatte, „weil wir einige Dinge wegen Corona nicht durchgenommen haben“. Auch Farina aus der gleichen Klasse ist der Ansicht, dass der Schwierigkeitsgrad der Prüfungen aufgrund reduzierter Lerninhalte wegen der zeitweisen Schulschließungen wahrscheinlich niedriger war, als er es unter normalen Umständen gewesen wäre. Beide Schülerinnen fühlten sich sorgfältig für die Prüfungen vorbereitet, wobei Lara hinzufügt: „Man hätte immer mehr lernen können.“ Antonio wiederum, der freiheraus ausspricht, dass er „nicht so gut vorbereitet“ war, freut sich über die wohltuende Bilanz: „einfach“.

Für die Prüfungen gut vorbereitet

Indes ist Nimet aus einer Hauptschulabschlussklasse da ganz anderer Meinung, was die Vorbereitung und die Bilanz der Prüfungen unter den derzeit herrschenden Konditionen angeht. Für sie war das Lernen für die Arbeiten unter Corona-Bedingungen „anstrengend“. Ihre Klassenkameradin Shirin fügt hinzu, dass für sie das Lernen des Unterrichtsstoffes im zweiten Halbjahr neben der pandemischen Situation auch wegen eines Lehrerwechsels in Mathematik sehr herausfordernd war. Am Schluss waren Nimet und Shirin froh, dass sie mit dem jetzigen Mathelehrer alle Lücken weitestgehend vollständig aufarbeiten konnten, sodass Mathe für beide „gut lief“.

Die Schüler betonen, dass sie sich von ihren Lehrerinnen und Lehrern gut für die Prüfungen vorbereitet fühlten. Jetzt sind alle einfach nur froh, dass die Abschlussarbeiten vorbei sind.

Ihrer beruflichen Zukunft sehen alle Befragten optimistisch entgegen

Ihre Schulzeit an der Adolf-Reichwein-Schule kommentiert Lara als „ab der siebten Klasse immer besser“ werdend. Auch Farina hat ihr Verhältnis zu Mitschülerinnen und Mitschülern sowie zu den Lehrern als zunehmend harmonisch erlebt. Das schönste Erlebnis an der Adolf-Reichwein-Schule war für die meisten Schülerinnen und Schüler ihre Klassenfahrt. Umso bedauerlicher finden es die Schulabgänger, dass keine Abschlussfahrt aufgrund der Corona-Situation stattfinden konnte.

Ihrer beruflichen Zukunft sehen alle Befragten hoffnungsvoll und optimistisch entgegen. So hat sich Antonio aus der zehnten Realschulklasse als nächstes Ziel das Abitur vorgenommen, seine Klassenkameradinnen Lara und Farina sowie sein Klassenkamerad Fabian mindestens das Fachabitur. Für Fatima aus der Parallelklasse steht fest, dass sie nach ihrem angestrebten Abitur Medizin studieren möchte.

Auch die Hauptschülerinnen basteln an ihrer Zukunft. Nimet verkündet: „Nach meinem qualifizierenden Hauptschulabschluss will ich den Realschulabschluss, und dann vielleicht weitermachen.“ Ebenso wie Shirin, die bereits plant, nach dem Realschulabschluss das Fachabi in Angriff zu nehmen. (lur)

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