Achtklässler der Dreieichschule in Frankreich

Küsschen zur Begrüßung

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Gelungene März-Woche in Frankfreich: 25 junge Langener und ihre Gastschüler erlebten in und um Romorantin eine aufregende Zeit. Der Gegenbesuch erfolgt im Mai.

Langen - In Frankreich begrüßen sich auch die Jugendlichen mit einem Kuss auf die linke und rechte Wange – das war nur eine von etlichen Erkenntnissen, die 25 Achtklässler der Dreieichschule aus Romorantin mitgenommen haben.

Die Gruppe verbrachte eine Austauschwoche in Langens französischer Partnerstadt, die ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Zusammen mit ihren Lehrern Claudia Gaubatz und Dirk Böhmer brachen die Dreieichschüler per Bus ins rund 800 Kilometer entfernte Romorantin auf. Je näher der Zielort rückte, desto größer wurde die Spannung. Vor Ort bekamen die Langener einen großen Empfang mit Schildern und Fahnen geboten, ehe sie ihre Gastfamilien kennenlernten.

Tags darauf betrat die Gruppe erstmals das Collège Maurice Genevoix, in dem sie der dortige Schuldirektor begrüßte und ein gemeinsames Frühstück eröffnete. Im Anschluss verteilten sich die Dreieichschüler auf verschiedene Klassen, um Eindrücke vom Unterricht zu sammeln. Romorantin erkundeten sie danach via Rallye, dabei galt es unter anderem, in den dortigen Geschäften die eigenen Französischkenntnisse unter Beweis zu stellen.

Nach zwei weiteren Unterrichtsstunden am nächsten Tag steuerten die Langener Chambord an, ein ehemaliges Jagdschloss von Franz I., das vor allem durch seine märchenhafte Lage in einem riesigen Park und eine doppelte Wendeltreppe beeindruckt. Weiter ging die Fahrt nach Blois, einer Loire-Stadt mit Schloss und weiteren Sehenswürdigkeiten. Vorfreude bereitete ferner ein gemeinsamer Tagesausflug der deutschen und französischen Schüler nach Paris. In der Hauptstadt erkundete die Gruppe den Invalidendom, bestieg den Eiffelturm und unternahm eine Bootsfahrt auf der Seine.

Die Gestaltung des Wochenendes lag in der Hand der jeweiligen Gastfamilie. Ausflugsziele waren unter anderem der Zoo von Beauval, die Eislaufbahn, das Schwimmbad und Familientreffen. Am Folgetag nahmen die Langener das letzte Mal am Unterricht im Collège teil, bevor sie die Stadt Bourges kennenlernten, die durch die imposante Kathedrale St. Etienne, 410 Fachwerkhäuser und den Palast Jacques Coeur in Erinnerung bleibt. Zum krönenden Abschluss stieg eine Party im Collège, die von den französischen Schülern organisiert wurde. Am nächsten Morgen fiel der Abschied schwer, doch schon am 17. Mai werden die Dreieichschüler ihre neuen Freunde beim Gegenbesuch in Langen wiedersehen. (cor)

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