Am Sonntag feierliche Übergabe

Alter Standort der Gerichtslinde: Das Mosaik ist zurück

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Schön vorsichtig: Mitarbeiter der Kommunalen Betriebe lassen die Stahlwanne mit dem neuen Mosaik in das Pflaster am Vierröhrenbrunnen ein. Bis zur feierlichen Übergabe am Sonntag bleibt es aber verhüllt.

Langen - Die Altstadt hat ihr Mosaik wieder, das an den Standort der früheren Gerichtslinde erinnert.

Mitarbeiter der Kommunalen Betriebe haben es in 80-stündiger Puzzle-Handarbeit nach altem Vorbild gepflastert und jetzt mit einem Radlader auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in den Boden eingelassen. Die neuen Steine aus Granit, Basalt, Sandstein und Carrara-Marmor sitzen in einer Edelstahlwanne, die von der Pittler ProRegion Berufsausbildung angefertigt wurde. Sie gibt den nötigen Halt. Das frühere Mosaik aus dem Jahr 1902 war stark beschädigt und teilweise zerbröselt. Eine Sanierung machte keinen Sinn mehr. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV), der es einst in Auftrag gab, hat sich für das Replikat starkgemacht und zusammen mit der Stadt die Finanzierung übernommen.

Am Sonntag, 26. März, wird das Werk von Bürgermeister Frieder Gebhardt feierlich enthüllt. Der VVV lädt zu diesem Anlass für 15 Uhr an den Vierröhrenbrunnen ein. Es gibt Brezeln, Ebbelwoi, Musik und Ansprachen.

Das Mosaik ist nun etwas näher an den Brunnen herangerückt, um es besser vor Autos, vor allem Lkws, zu schützen, die es beim Altstadtmarkt oder Ebbelwoifest beschädigen könnten. Mit Marktbeschickern und Gastronomen wurde vereinbart, dass auf dem Gerichtslinde-Hinweisgeber auch Buden, Tische, Stühle und Bänke tabu sind. (ble)

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