Prüfsiegel erhalten

Asklepios Klinik ist Überflieger in Sachen Qualität

Langen - Wegen tückischer Keime, überarbeitetem Personal oder Behandlungsfehlern sind Krankenhäuser immer wieder in den Schlagzeilen. Eine sichere und gut organisierte Klinik soll das sogenannte KTQ-Prüfsiegel kennzeichnen.

Bereits zum zweiten Mal wurde die Asklepios Klinik damit ausgezeichnet. Das KTQ-Prüfsiegel steht kurz für „Kooperation für Transparenz und Qualität“. Bereits 2011 wurde die Asklepios Klinik damit ausgezeichnet. Nun wurde die Langener Klinik wieder überprüft und konnte das Siegel erneut erwerben. Es gilt für einen Zeitraum von drei Jahren.

Der KTQ-Katalog listet die Kategorien auf, nach denen eine Klinik überprüft wird: Dazu zählen Patienten- und Mitarbeiterorientierung, Sicherheit im Krankenhaus und Krankenhausführung, aber auch Informationswesen und Qualitätsmanagement. Diese Aspekte werden nach festen Kriterien bewertet. Dafür besucht ein Team aus externen Experten die Klinik und analysiert Abläufe und Verfahren vor Ort.

Bei der Bewertung liegt die Asklepios Klinik in allen Kategorien zehn Prozent über dem Bundesdurchschnitt. „Ich freue mich sehr, dass wir bei der KTQ-Zertifizierung so erfolgreich abgeschnitten haben“, sagt Geschäftsführer Jan Voigt. Die Visitoren des KTQ-Zertifizierungsinstituts hätten das Langener Krankenhaus in den vergangenen Tagen eingehend analysiert. „Wir haben es geschafft, diese Prüfung nicht nur zu bestehen, sondern sie mit einem exzellenten Ergebnis von 80 Prozent zu meistern“, sagt Voigt.

Das Visitorenteam besteht aus drei Mitgliedern mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten: einem Arzt, einem Ökonom und einer Pflegekraft. Die KTQ-Experten sind speziell für ihre Tätigkeit ausgebildet – aber auch selbst hauptberuflich als Führungskräfte in Kliniken tätig. So soll sichergestellt werden, dass das Verfahren praxisorientiert ist und die verschiedenen Bereiche einer Klinik von erfahrenen Fachleuten untersucht und beurteilt werden.

„Das überdurchschnittliche Abschneiden ist nur mit einem gut eingespielten Team möglich“, betont Asklepios-Geschäftsführer Voigt und lobt den „unermüdlichen Einsatz“ seiner Mitarbeiter. Auch die Visitoren hätten insbesondere den Team-Gedanken in der Klinik hervorgehoben. „Nach einem knappen Jahr in Langen kann ich das nur bestätigen. Ich bin sehr gerne Teil des Teams“, betont der Geschäftsführer.

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Entwickelt wurde das KTQ-Verfahren – als freiwillige Zertifizierung der Krankenhäuser – von der Deutschen Krankenhausgesellschaft, den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenversicherungen, der Bundesärztekammer und dem Deutschen Pflegerat. Nach ihren Angaben orientiert es sich an international geltenden Standards. Ziel des Verfahrens sei es, Qualitätsansprüche festzulegen und Arbeitsabläufe transparent zu gestalten. Die Begutachtung durch Visitoren sei zwar aufwendig, solle es aber erlauben, die Leistungsfähigkeit einer Klinik objektiv zu messen und es ermöglichen, sie mit anderen vergleichen zu können. (jrd)

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

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