Unebenheit nach Sanierung der B 486

Mit Tempo 70 über die Welle

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Langen - Sie ist mittlerweile schon Stadtgespräch, die Bodenwelle, die seit der Fahrbahnsanierung auf der Nordumgehung für ein ganz besonderes Fahrgefühl sorgt. Beseitigt wird sie wohl aber erst nach Abschluss der Baumaßnahme. Von Markus Schaible 

Wer derzeit mit den dort erlaubten 70 km/h auf der Nordumgehung Richtung A 5 fährt, bringt seinen Wagen in Höhe der Anschlussstelle Hans-Kreiling-Allee merklich in eine Hoch-Tief-Bewegung. Grund ist eine deutliche Bodenwelle, die dort seit Abschluss der Arbeiten in diesem Bauabschnitt vorzufinden ist. „Es ist eine Unebenheit, die uns und der ausführenden Baufirma bekannt ist“, sagt Christian Stegner von Hessen Mobil. Bei der Landesbehörde für Straßen- und Verkehrsmanagement seien auch bereits etliche Nachfragen eingegangen. „Die Abnahme dieses Streckenabschnittes erfolgte vorbehaltlich“, berichtet Stegner. Das Ergebnis der sogenannten Kontrollprüfung zur Ebenheit stehe aber noch aus. „Sobald dieses vorliegt, wird dementsprechend gehandelt. Zum aktuellen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass diese Nachbesserung im Anschluss an die Baumaßnahme ausgeführt wird.“

Die Sanierungsarbeiten sollen nach dem Zeitplan (der aktuell präzise eingehalten wird) am 14. September abgeschlossen sein. Einen Tag später beginnt dann das Fürstliche Gartenfest auf Schloss Wolfsgarten, für das die Zufahrt von der B 486 über die Prinzessin-Margaret-Allee (K 168) erfolgt.

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Von Montag, 4. September, an gehen die Arbeiten im vierten Bauabschnitt in die nächste Phase, teilt Stegner zudem mit. Dann wird der südwestliche Teilabschnitt der Kreuzung erneuert: „In dieser Bauphase ist die Zufahrt von der B 486 zur K 168 in Fahrtrichtung Egelsbach nicht möglich. Die B 486 ist in beiden Fahrtrichtungen einspurig befahrbar. Die Umleitungen sind ausgeschildert.“ Stegner weist den überörtlichen Verkehr in diesem Zusammenhang noch einmal auf die weiträumigen Umfahrungen hin.

Für Nachfragen zur Ausführung der Baumaßnahme hat im Übrigen nicht nur die Bodenwelle gesorgt, sondern auch die Tatsache, dass die Fahrbahn auf der Brücke über die Bahnlinie bei der Sanierung ausgespart wurde. Dies sei bewusst geschehen, erklärt Stegner: Die Erneuerung der Fahrbahndecke der Brücke sei erheblich aufwendiger und hätte „einen deutlich höheren Zeitbedarf zur Folge gehabt“. Sie erfolge zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam mit einer möglichen Instandsetzung des Brückenbauwerks. Wann dieses allerdings der Fall sein wird, ist derzeit völlig unklar. Pläne gibt es noch keine. Stegner: „Die Erfassung der Bauwerkszustände erfolgt regelmäßig. Sollte diese Prüfung den Bedarf der Instandsetzung feststellen, würde dementsprechend gehandelt.“

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