Erste Sanierungsetappe ist geschafft

B486: Straßenbau-Karawane zieht weiter

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Freie Fahrt für Teermaschine & Co. auf der Nordumgehung. .

Langen - Neues von der Nordumgehung: Ab Dienstag müssen Autofahrer sich in Teilen auf neue Umleitungsrouten einstellen. Dann wandert die Baustelle auf der B486 – wie geplant, aber mit einem Tag Verspätung – in den zweiten von insgesamt vier Bauabschnitten. Von Holger Borchard 

Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt auf der Ortsumgehung Langen zwischen der Frankfurter Straße und der Hans-Kreiling Allee sind im Prinzip abgeschlossen. Bauarbeiter und -fahrzeuge haben ihren Teil der Aufgabe im ersten Teilstück der Mammut-Wanderbaustelle erledigt, was nun noch fehlt, sind minimale Restarbeiten, vor allem aber Kontrolle und „Abnahme“ des sanierten Pistenstücks. Theoretisch sollte auch dies schon gestern über die Bühne gegangen sein. In der Praxis freilich hat das Wetter gerade diese Woche immer wieder mit heftigen Regengüssen dazwischen gehauen. Unter dem Strich ergibt sich damit eine Verzögerung um einen Tag, denn gemäß der Planung hätte die zweite Etappe der Sanierung auf den Wochenstart am Montag fallen sollen. Die Verkehrsteilnehmer wird das vermutlich am wenigsten stören, solange nur die neuen Umleitungsstrecken vernünftig ausgeschildert sind und nicht wieder ein Chaos provozieren, wie es vom Auftakt der Bauarbeiten vor zwei Wochen noch in schlechter Erinnerung ist.

Aus Sicht der Verkehrsbehörde Hessen Mobil hat das Gesamtpaket der B 486-Sanierung genug „Luft“, um den einen verlorenen Tag wieder auszugleichen und die für Mitte September avisierte Punktlandung hinzulegen. Randnotiz: Das Gesamtpaket, sprich die Sanierung aller vier Abschnitte zwischen Frankfurter Straße und Kreuzung K 168 (Prinzessin-Margaret-Allee), schlägt mit 2,1 Millionen Euro zu Buche, die der Bund trägt.

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Ab Dienstag, 18. Juli, rollen die Baufahrzeuge also im zweiten Abschnitt. Dafür wird die Nordumgehung zwischen Hans-Kreiling-Allee und Ampérestraße/Robert-Bosch-Straße gesperrt (auf der Skizze unten das lila gefärbte Teilstück). Für diesen Bereich sind drei Wochen Arbeitszeit angesetzt; Zieltermin ist Freitag, 4. August, sprich das Ende der fünften Ferienwoche. Für den Verkehr, insbesondere den Schwerlastverkehr gilt auch weiterhin die großräumige Umleitung über die Autobahnen 3, 5 und 661; Pkw-Lenkern sind Routenführungen über Kreisstraße 168, Landesstraße 3117 und Bundesstraße 44 als Alternativen angeraten.

Am Dienstag sollen die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt zwischen Hans-Kreiling-Allee und Ampérestraße/Robert-Bosch-Straße (lila Teilstück auf der Skizze) fortgesetzt werden.

Zur Bautätigkeit der vergangenen zwei Wochen liefert Hessen-Mobil-Sprecherin Suzanne Braake im Übrigen imposante Daten. So fielen im ersten Bauabschnitt durch das Abfräsen der jeweils 13 Zentimeter dicken Asphaltdecken auf den Fahrspuren sowie den Beschleunigungs- und Verzögerungsspuren inklusive Rampen mehr als 3 000 Tonnen Schüttgut an. Im Gegenzug aufgetragen wurden zunächst eine neun Zentimeter dicke Asphaltbinderschicht und darüber die vier Zentimeter starke Deckschicht – beides auf jeweils rund 9 700 Quadratmetern Fläche. Das sogenannte Schälen und Andecken war für circa 1 600 Quadratmeter Bankettfläche fällig. Darüber hinaus wurden ungefähr vier Dutzend neue Leitpfosten gesetzt, Rasengittersteine in den Innenkurven der Rampen eingebaut, Fugen geschnitten und vergossen sowie zuletzt die Markierungen aufgebracht – Letzteres musste aufgrund der heftigen Schauer mehrfach verschoben werden.

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