Erschließung beginnt mit Rodung

Baugebiet Liebigstraße: Die erste Straße entsteht

Langen - Weiterer wichtiger Schritt bei der Realisierung des Baugebiets Liebigstraße: Im nördlichen Abschnitt beginnen jetzt erste Erschließungsarbeiten.

Im Süden des Baugebiets Liebigstraße, das künftig rund 3000 Menschen eine neue Heimat bieten soll, laufen die Planungen für die konkreten Projekte bereits auf Hochtouren. So weit ist es im Norden, also dem Bereich zwischen Liebigstraße und Hans-Kreiling-Allee, nördlich der bestehenden Bebauung, noch nicht. Dennoch geht es auch dort Schritt für Schritt voran – jetzt mit ersten Erschließungsarbeiten. Das damit beauftragte Unternehmen Bonava geht bis Ende Februar und damit vor der Vegetationsperiode ans Werk und wird etwa 70 bis 90 Meter südlich der Nordumgehung einen rund 20 Meter breiten Streifen freiräumen, der in Ost-West-Richtung bis zur Hans-Kreiling-Allee verläuft. Es handelt sich dabei um die künftige Haupterschließungsstraße.

Erforderlich ist es, in dem Bereich Büsche und Bäume zu roden und dort vorhandene Hütten und Zäune zu entfernen. Die Aktion ist nach Angaben des Magistrats mit den Grundstückseigentümern abgesprochen, ebenfalls mit der Unteren Naturschutzbehörde. Ein Fachmann wird die einzelnen Schritte vor Ort begleiten und anschließend bis Oktober Arbeiten zum Artenschutz vornehmen. Danach soll die Trasse als Baustraße angelegt werden. Auch der Kanal und Versorgungsleitungen kommen schon unter die Erde.

Zuzug: Diese Regionen werden bis 2030 boomen

Platz 10: Der Landkreis Karlsruhe soll laut dem HWWI bis 2030 von 18.033 Einwohner auf 436.000 Einwohner wachsen - ein enormer Anstieg. Grund dafür solle die günstige Lage in der Nähe von Metropolen wie Frankfurt und Stuttgart sein, außerdem der Verkehrsanschluss zur A5 in Richtung Südwesten und den guten ICE-Verbindungen.
Platz 9: Dank seiner Nähe zu München und den erschwinglicheren Mieten im Vergleich zu der bayerischen Landeshauptstadt, soll auch der Landkreis Rosenheim in Zukunft großen Bevölkerungszuwachs bekommen. Rund 19.300 Menschen werden dann ins Alpenvorland ziehen - insgesamt macht das rund 256.000 Einwohner bis 2030.
Platz 8: Im Rhein-Neckar-Kreis erwartet man den höchsten Anstieg von Häuserpreisen bundesweit - denn angeblich werden 20.600 neue Einwohner in die Gegend um Heidelberg strömen. Damit erhöht sich die Einwohnerzahl auf 542.000 Menschen.
Platz 7: Trotz führender Positionen in Sachen höchste Miet- und Häuserpreise - die Menschen zieht es nach Fürstenfeldbruck. Wieder einmal spielt die Nähe zur Metropole München eine Rolle. Deshalb wird ein Bevölkerungsanstieg von bis zu zehn Prozent erwartet. In Zahlen sind das 20.920 neue Einwohner, die zusammen mit der jetzigen Bevölkerung 214.000 Menschen ergeben.
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Zum knapp 18,5 Hektar großen nördlichen Teil des künftigen Wohngebiets zählen der Bau- und Wertstoffhof der Kommunalen Betriebe, der an die Feuerwehr umzieht, einige wenige bebaute Grundstücke und jede Menge Ackerland. Vorgesehen ist eine Mischung aus Geschosswohnungsbau, Punkt-, Reihen-, Doppel- und sogenannten Kettenhäusern, die immer mit einer Seite direkt an der Grenze zum Nachbargrundstück stehen. Zwischen der Nordumgehung und der ersten Häuserreihe dient ein etwa 30 bis 40 Meter breiter Bürgerpark als Puffer. (ble)

Rubriklistenbild: © dpa

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