Programm von Frieder Gebhardt (SPD)

Langfristige Strategien

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Frieder Gebhardt mit seiner Frau Anne im Haus in der Innenstadt.

Langen - Wir bieten den Bürgermeisterkandidaten die Möglichkeit, ihre Wahlprogramme mit eigenen Worten vorzustellen. Heute stellt Frieder Gebhardt (SPD) seine Schwerpunkte und Ziele vor.

Ich bewerbe mich um die zweite Amtszeit als Bürgermeister in Verantwortung für unsere Stadt und deren Bürgerschaft. Bei allen notwendigen Sparanstrengungen will ich die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit unserer Stadt erhalten und ausbauen. Frieder Gebhardt – meine Vorstellungen für Langen:

Unsere öffentlichen Einrichtungen sind in einem guten Zustand; für erforderliche Ersatzbauten gibt es die notwendigen Beschlüsse. Im Sportbetrieb brauchen wir eine Lösung für die Georg-Sehring-Halle, der Bedarf an sozialen Einrichtungen wird am demografischen Wandel ausgerichtet.

Wir können stolz sein auf das Erreichte. Um die wirtschaftliche Situation unserer Stadt zu verbessern, haben wir Ausgaben reduziert und Einnahmen verbessert. Aber allein mit Sparmaßnahmen kann unser Haushalt nicht saniert werden. Der Einbruch bei den kommunalen Finanzen ist im Wesentlichen auf den starken Rückgang der Gewerbesteuer zurückzuführen. Und das, obwohl die Anzahl der Unternehmen in unserer Stadt nicht weniger geworden ist und die Zahl der Arbeitsplätze wie auch die Unternehmensumsätze kontinuierlich anwachsen.

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Langen ist wegen seiner hohen Lagegunst im Rhein-Main-Gebiet ein attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort. Nur über unsere Erfolge im Wettbewerb um Einwohner und Unternehmen können wir langfristig aus eigener Kraft einen wirksamen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten. Dabei geht es vor allem darum, die Potenziale der Stadt zur Ansiedlung von Gewerbe und Handel auszuschöpfen und die Entwicklung beim Wohnungsbau voranzutreiben, was bei Gewerbesteuer, Einkommensteuer und Grundsteuer zu deutlich höheren Einnahmen und damit zu einer Verbesserung der Haushaltssituation führt. Diesen Weg haben wir bereits erfolgreich eingeschlagen. Die Bauaktivitäten in der Pittlerstraße und in der Elisabeth-Selbert-Allee bezeugen diesen positiven Aufschwung. Ein weiteres großes Projekt der Stadtentwicklung zeichnet sich im Umfeld unseres Bahnhofs ab.

Verpflichtung für die Zukunft

Das Mehrangebot im Wohnungsbau wird sich positiv auf den Mietpreisspiegel der Stadt auswirken. Damit bleibt unsere Stadt auch zukünftig attraktiv für Menschen aus aller Welt und alle sozialen Schichten. Die integrative Kraft unserer Vereine und das sie tragende ehrenamtliche Engagement müssen als Triebfeder des gesellschaftlichen Lebens unserer Stadt erhalten und gefördert werden. Die guten Ergebnisse beim Klimaschutz und den Stadtumbauprojekten haben wir durch Beteiligung der Bürgerschaft erzielt; die Auszeichnung als FairTradeTown verdanken wir engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Ich sehe das als Verpflichtung für die Zukunft.

Mit 20 Leitideen bis 2020 habe ich die Ausrichtung auf eine nachhaltige Stadtentwicklung beschrieben, bei der die Potenziale unserer Stadt für die Ansiedlung von Gewerbe und Handel, die Entwicklung des Wohnungsbaus und die Sicherung der sozialen Infrastruktur eingebracht werden. Sie zielen nicht auf Effekthascherei mit kurzfristigen Sparerfolgen, sondern bauen auf langfristig angelegte Konsolidierungsstrategien auf dem Weg in eine gedeihliche Zukunft.

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