Mein Wahlprogramm: Heute mit Stefan Löbig (Grüne)

Umweltverträglich und wirtschaftlich stark

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Stefan Löbig in seinem Haus im Ebbelwoifest-Zentrum direkt neben dem Brunnen.

Langen - Wir bieten den Bürgermeisterkandidaten die Möglichkeit, ihre Wahlprogramme mit eigenen Worten vorzustellen. Heute stellt Stefan Löbig (Grüne) seine Schwerpunkte und Ziele vor.

Die Rhein-Main-Region gehört deutschlandweit zu den dynamischsten Regionen und Langen liegt mittendrin. Ich möchte alle Chancen nutzen, damit unsere Heimatstadt von dieser Entwicklung sozial ausgewogen, umweltverträglich und wirtschaftlich stark profitieren kann. Die in den letzten Jahren begonnene innerstädtische Entwicklung für neue Wohnangebote möchte ich fortsetzen. Neue Einwohner bringen Leben und Steuereinnahmen nach Langen!

Damit auch der Langener Einzelhandel von der Dynamik profitieren kann, möchte ich den Gewerbestandort Langen stärken – nicht nur auf der Bahnstraße, aber vor allem da! Ein vielfältiges Kultur- und Vereinsleben macht unsere Stadt erst lebenswert und ist mit Geld nicht aufzuwiegen – das möchte ich als Bürgermeister erhalten und ausbauen, auch bei knappen Kassen!

Ich und meine Partei sind (als Einzige in der Stadtverordnetenversammlung) kategorisch gegen eine weitere Ausweitung der Kiesabbaufläche am Waldsee. 67 Hektar Bannwald stehen auf dem Spiel und damit eine höhere Staub- und Lärmbelastung in Neurott und wertvolle Naherholungsflächen für alle Langener. Die Wiederaufforstung ist ein leeres Versprechen – das zeigt das Beispiel Ostgrube. Auch den vierspurigen Ausbau der B486 zwischen Autobahnanschluss A5 und Ortseinfahrt Langen werde ich im Blick behalten. Ich möchte einen für die Verkehrssicherheit notwendigen kleinen und umweltverträglichen Ausbau dieser Straße und keine Stadtautobahn.

Der Langener Haushalt weist ein hohes strukturelles Defizit auf, da gibt es nichts zu beschönigen! Wichtige Gewerbesteuerzahler nutzen die Steuergesetzgebung, um in Langen keine Gewerbesteuer mehr zahlen zu müssen. Um den Haushalt langfristig wieder in Ordnung zu bringen, werde ich bei den Ausgaben weiter Maß halten und die Einnahmen durch eine aktive Wirtschaftsförderung steigern. Ich verspreche keine schnellen Lösungen, aber ein zähes Arbeiten für den nachhaltigen Erfolg! Ich möchte standorttreue mittelständische Unternehmen nach Langen bringen, brachliegende Gewerbeflächen westlich der Bahnlinie aktivieren, moderne Infrastruktur vor allem bei Telekommunikation und schnellem Internet ausbauen sowie für ein familienfreundliches Umfeld für potenzielle Arbeitnehmer und Arbeitgeber sorgen.

Alles zur Bürgermeisterwahl in Langen lesen Sie im Stadtgespräch

Kinder sind unsere Zukunft! Ich möchte in Langen ein verlässliches und ausreichendes Angebot an Kinderbetreuung für ganz kleine Kinder bis zu den Schulkindern, damit Familien eine Wahl und Planungs-Sicherheit haben. Auch ein Waldkindergarten soll da endlich einen Platz haben. Das Geld ist gut investiert in die Zukunft unserer Stadt und unseres Wirtschaftsstandortes. Nur mit der passenden sozialen Infrastruktur können wir von der dynamischen Entwicklung der Rhein-Main-Region profitieren.

In einer älter werdenden Gesellschaft müssen sich auch Senioren direkt beteiligen können, wenn es um ihre Belange geht. Als Bürgermeister möchte ich als dringlichste Aufgabe einen Seniorenbeirat einrichten, der sich für die Belange älterer Menschen starkmachen kann.

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