Wahlprogramm von Heinz-Georg Sehring

Weniger Geld für Pläne und Gutachen

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Heinz-Georg Sehring lebt mit seiner Frau Marie in seinem Geburtshaus in der Wassergasse mitten in der Altstadt.

Langen - Wir bieten den Bürgermeisterkandidaten die Möglichkeit, ihre Wahlprogramme mit eigenen Worten vorzustellen. Heute stellt Heinz-Georg Sehring (FWG-NEV) seine Schwerpunkte und Ziele vor.

Schwerpunkt meiner Arbeit werden die Stadtentwicklung, die Wirtschaftsförderung und die Finanzen sein. Bürgerbegehren und Bürgerentscheide werden von mir nicht unterlaufen, sondern deren Ergebnis wird abgewartet und respektiert. „Konzern“ Stadt, Finanzen: Verwaltungsstrukturen im Konzern Langen überprüfen; dafür sorgen, dass Langen nicht unter den Schutzschirm des Landes Hessen fällt, damit die kommunale Selbstverwaltung, der eigene Handlungsspielraum erhalten und erweitert werden kann; Planungen und Gutachten sind einzustellen bzw. auf das Allernotwendigste zu begrenzen.

Stadtentwicklung, Stadtplanung, Baugebiete: Keine Verlegung des Bauhofes (Betriebshof) an die Darmstädter Straße, Einsparung von mehr als zehn Millionen Euro; keinen Bau einer Seebühne am Waldsee; im Neurott und anderen Stadtteilen Überprüfung der Parkplatzsituation; geringstmögliche Verdichtung der Bebauung in der Housing-Area anstreben; Erhaltung des Kronenhofes als Reit- und Freizeitanlage und damit innerstädtische Freifläche; im Einkaufszentrum Oberlinden geringere Verdichtung anstreben und Parkplätze schaffen; für die Kita Martin-Luther-Gemeinde in Oberlinden partnerschaftliche Erweiterung anstreben; Liebigstraßenanbindung an die B486 zur Entlastung der Innenstadt; im Krankenhausgebiet: Neubauten ermöglichen in Abstimmung mit der Stadt Langen zur Sicherung des Klinikstandortes Langen. Im Neubaugebiet keine weitere Verengung von Straßen; Omnibusse und Rettungsfahrzeuge müssen ohne Probleme passieren können; Planung zur Anbindung des SSG-Centers über die Zimmerstraße zur Entlastung der Goethestraße; größere Umbaumaßnahmen in der Bahnstraße können derzeit mangels Finanzmittel nicht erfolgen, wohl aber eine optische Verbesserung (Blumen und Grün), um die Aufenthaltsdauer der Einwohner zu erhöhen.

Gewerbe, Gewerbeansiedlung, Wirtschaftsförderung: Speziell im Neurott, aber auch im gesamten Stadtgebiet muss ein schneller Internetzugang (Breitband) ermöglicht werden, dies ist gerade für Gewerbetreibende sehr wichtig. Die Gewerbesteuer ist um mindestens 20 Punkte (auf 350) zu senken, um wettbewerbsfähig im Vergleich zu Nachbarkommunen zu sein.

Alles zur Bürgermeisterwahl in Langen lesen Sie im Stadtgespräch

Umweltpolitik, Verkehr: So weit noch möglich Erhaltung des Bannwaldes; Anbindung an die Regionaltangente West – Tangentialbahn-direkt; Halt der Odenwaldbahn, damit Langen auch für Pendler attraktiver wird und der Individualverkehr nicht weiter zunimmt; keine Aufweichung der Stellplatzsatzung, jeder Pkw braucht einen Parkplatz; Ausstieg aus der Kernenergie.

Familienpolitik: Keine Kitagebühren nach Einkommen, d.h. keine Staffelung; bei den Betreuungsangeboten sind auch Tagesmütter zu berücksichtigen, da es derzeit einen Fehlbedarf an Betreuungskräften gibt (unbesetzte Stellen).

Soziales, Kultur und Sport: Das aktuelle Angebot in seiner Bandbreite erhalten; der finanzielle Spielraum muss sichergestellt sein, damit die Langener Vereine weiterhin durch die Stadt unterstützt werden können. Dies dient dem Sport, der Kultur, der Musik und dem Gesang.

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