Dank statt Pöbelei und Hass:

Unbekannter schreibt rührendes Gedicht für Rettungssanitäter

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Ein gereimtes Dankesbriefchen haben DRK-Rettungssanitäter an ihrem Fahrzeug vorgefunden.

Langen - „Rettungskräfte weiterhin Ziel von Angriffen  - Aggression nimmt zu“ – so war es erst gestern auf unserer Seite zu lesen. Rettungskräfte, die Ziel von Angriffen werden, das ist leider immer häufiger zu beklagen.

Insofern kommt dem „Fund“, den Langener DRK-Rettungssanitäter dieser Tage an ihrem Fahrzeug machten, eine besondere Bedeutung zu: Hat doch ein Unbekannter ein Gedicht verfasst, um den Helfern Dank zu sagen für ihre Arbeit. Und die Resonanz, die es auf den Fund unter anderem in sozialen Internet-Netzwerken gibt, zeigt, dass (zum Glück) viele Menschen genauso denken.

Der unbekannte Dichter schreibt:

Ich wollte gerade vorüber gehen,
da sah ich euren Wagen stehen
und habe mich total gefreut
über die Gelegenheit
ein Dankesbriefchen zu verfassen,
anstatt zu pöbeln und zu hassen.
Wenn man euch ruft, dann seid ihr da.
Das find ich einfach wunderbar!
Wer euch beschimpft, der ist ein Schaf!
Es kommt der Tag, an dem bedarf
er Hilfe, weil’s ihm dreckig geht
und an der Schwell’ zum Tod er steht.
Dann ist das Gejammer groß: „O Gott, wo bleibt die Rettung bloß?“
Drum: Unterstützen sollte jeder
die tollen Rettungssanitäter.
Wir brauchen Hilfe – ihr seid hier.
Ich sag’ euch tausend Dank dafür!

Worte, denen man sich nur rundweg anschließen kann – was die Redaktion auch gerne tut! (ble)

Wie werde ich ...? Notfallsanitäter

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