59.000 Euro ausgeschüttet

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Stellvertretend für ihre vielen Kollegen übergaben Frederic Schlosser (links) und Thomas Nieß von der Deutschen Flugsicherung einen Scheck über 3666 Euro an Monika Stumpf (Zweite von links) und Stephanie Wagner vom Hospiz Mittelhessen. Insgesamt hatten DFS-Beschäftigte fast 59.000 Euro gespendet.

Langen - Die Welle der Hilfsbereitschaft war enorm. Innerhalb weniger Tage hatten Mitarbeiter der Deutschen Flugsicherung (DFS) fast 59.000 Euro gesammelt, um einen an Krebs erkrankten Kollegen zu unterstützen. Von Frank Mahn

Von dem Geld – es kam viel mehr zusammen, als benötigt wurde – sollte Stefan T. mit einem neuen Medikament behandelt werden. Doch dazu kam es nicht mehr, der DFS-Beschäftigte starb im Alter von 29 Jahren.

Thomas Nieß war es, der die Initiative ergriffen und die Hilfsaktion im Intranet der Flugsicherung angekurbelt hatte. Die Resonanz war überwältigend: In gerade mal vier Tagen kamen 30.000 Euro zusammen, am Ende war die Summe annähernd doppelt so hoch.

Kranken Menschen helfen

Als Verwendungszweck für das Geld wählten Nieß und die anderen Teamkollegen des Verstorbenen Organisationen und Vereine aus, die sich um kranke Menschen kümmern. Je 3666 Euro gingen an die Deutsche Krebshilfe, das Hospiz Fanny de la Roche, das derzeit in Offenbach gebaut wird, Kinderkrebshilfe, das Hospiz Mittelhessen, die Kinderhospize Sterntaler und Löwenherz, Weiterleben e.V. und Brustkrebs Deutschland e.V. An das Kinderhospiz Bärenherz wurden 15666 Euro überwiesen, an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei 13723.

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