Suche mit Hubschrauber und Suchhunden

Autofahrerin entdeckt Vermissten nach Großeinsatz der Polizei

Langen - Mit Suchhunden, einem Hubschrauber und Wärmebildkameras haben Polizei, Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz in der Nacht auf Donnerstag vergeblich nach einem vermissten 62-Jährigen aus Langen gesucht. Erst am Morgen entdeckt eine Autofahrerin den Mann.

Der Einsatz sei in der Nacht nach Stunden abgebrochen worden, weil Mensch und Hund an ihre Belastbarkeitsgrenzen gestoßen seien, sagte ein Polizeisprecher. Der Vermisste war am Mittwochmorgen nach dem Gassi gehen nicht mehr zurückgekehrt. Seine Ehefrau informierte die Polizei. "Möglicherweise ist es ein Unglücksfall", äußerte sich ein Sprecher nach dem Einsatz. Ein Suchhund führte die Beamten zu einem Waldstück zwischen Langen und dem benachbarten Messel. Damit die Tiere frei laufen konnten, sperrten die Beamten für rund 20 Minuten die nahe gelegene Autobahn 661. Auswirkungen auf den Verkehr am frühen Donnerstagmorgen hatte das den Angaben zufolge nicht. Unter anderem waren auch 60 ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes aus dem Bereich Darmstadt-Dieburg, vom Kreis Offenbach und aus Aschaffenburg mit ihren Hundestaffeln im Einsatz - von 1 Uhr in der Nacht bis 6 Uhr am frühen Morgen.

Die gute Nachricht: Der verwirrter Spaziergänger ist nach fast 24 Stunden wieder wohlbehalten aufgetaucht - rund 30 Kilometer von zu Hause entfernt. Eine Autofahrerin entdeckte den Mann heute Morgen gegen 8.15 Uhr auf der Bundestraße 38 zwischen Reinheim und Roßdorf am Straßenrand. Der 62-Jährige und sein Hund seien zwar unterkühlt, der Mann müsse aber nicht ins Krankenhaus, sagte ein Polizeisprecher in Offenbach. (dpa/dr)

Bildergalerie: Suche nach vermisstem fünfjährigen Jungen 

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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