Kinder in psychologischer Betreuung

Familiendrama: Ehemann gesteht Tötung seiner Frau 

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Eine 39-jährige Frau ist am frühen Donnerstagmorgen in ihrem Haus an der Frankfurter Straße tot aufgefunden worden.

Langen - Neue Details zum Familiendrama am Rande der Altstadt: Eine 39-Jährige ist heute Morgen in einem Haus in der Frankfurter Straße tot aufgefunden worden; ihr 46-jähriger Ehemann gab bei der Polizei an, für den Tod der Frau verantwortlich zu sein. Von Markus Schaible

Update: Staatsanwaltschaft wirft Familienvater heimtückischen Mord vor

Wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt vor Kurzem bestätigte, ist die Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Die Obduktion läuft noch; mit einem Ergebnis ist erst für den morgigen Vormittag zu rechnen. Dann werde entschieden, ob gegen den Ehemann ein Haftbefehl beantragt wird, erklärte Staatsanwalt Jens Neubauer gegenüber unserer Zeitung.

Der 46-Jährige sei selbst gegen 7 Uhr auf der Langener Polizeiwache erschienen und habe angegeben, für den Tod seiner Frau verantwortlich zu sein. Als Beamte in dem Haus der Familie in der Frankfurter Straße eintrafen, fanden sie die Leiche. Die beiden gemeinsamen Kinder, ein 16-Jähriger und seine 13 Jahre alte Schwester, sollen zum Zeitpunkt der Tat geschlafen und nichts von dem Drama mitbekommen haben. Sie werden psychologisch betreut.

Das 39-jährige Opfer war Lehrerin an der Wallschule. Deren Leiterin zeigte sich vollkommen fassungslos über den Tod der überaus beliebten Kollegin. Auch im privaten Umfeld des Paares herrscht Rätselraten, was die Tat ausgelöst haben könnte. Der 46-jährige Ehemann galt als ruhig und zurückhaltend. Von Problemen in der Familie ist nichts bekannt.

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